| | Die Stadt Innsbruck hat sich ein neues Design gegönnt. Jetzt wäre es an dieser Stelle natürlich recht einfach, die Notwendigkeit dieser Maßnahme überhaupt infrage zu stellen. Oder wie es wohl am Stammtisch heißen würde: „Für so etwas hat man Geld?“ Natürlich könnte man auch mangelnden Patriotismus attestieren, immerhin kommt eine der beiden ausführenden Agenturen aus Linz.
Diese Form der Kritik ist vermutlich zu provinziell und auch nicht angebracht, dennoch wurde beim Relaunch eine große Chance vertan. Denn vor gut 15 Jahren entstand das neue Innsbruck-Logo, das die Stadt in doppelter Hinsicht entzweite. Einmal in den Reaktionen der Bevölkerung und einmal im wörtlichen Sinne. Seitdem wird Innsbruck nämlich falsch geschrieben: An die geteilte Schreibweise – Inns’bruck – haben sich viele zwar inzwischen gewöhnt, sinnbefreit ist sie aber wie am ersten Tag. Warum entzweien, was zusammengehört? Quasi die Antithese zum Arlbergtunnel.
Im aktuellen Relaunch ist man noch einen Schritt weitergegangen, in den Werbesujets zumindest. Am oberen Rand liest man da INNS’ und am unteren BRUCK. Dazwischen schlaue Slogans, die als Gesamtbild so viel Sinn machen wie das Verkehrskonzept am Bozner Platz. Beispiel gefällig? INNS’ Stadt der „mag ich“ Momente BRUCK.
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| | | Selbst kann man es nicht, und mit denen, die es könnten, will man nicht. So lautet die stark vereinfachte Sichtweise, wenn es um Tirols Privatuniversitäten geht. Die UMIT in Hall kommt nicht aus den Schlagzeilen. Meistens fehlt das Geld, oftmals auch der Sinn.
Der neue Player am Markt, die Sigmund-Freud-Privatuniversität, bekundete schon vor zwei Jahren Interesse an einer Zusammenarbeit mit der strauchelnden UMIT. Wie es aussieht, handelt es sich hier um eine einseitige Liebesbekundung. Derweil sucht die renommierte Privatuni selbst einen eigenen Standort in Tirol, konkret in Wörgl. Dort will man MedizinerInnen ausbilden und dafür – ganz ohne öffentliches Geld – 100 Millionen Euro und mehr investieren. 120 ÄrztInnen pro Jahr soll die neue Privatuni generieren, rund ein Drittel davon würde vermutlich in Tirol bleiben und so dem Ärztemangel mit entgegenwirken.
Aus unternehmerischer Sicht ein No-Brainer: Jemand will in Tirol investieren, Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen? Gerne, immer her damit! Doch es ist kompliziert. Die zuständige Landesrätin Cornelia Hagele kann sich nämlich nicht so wirklich für den neuen privaten Anbieter erwärmen. Es wäre jedenfalls mehr als schade, wenn dieser abspringen und stattdessen ein anderes Bundesland für seine Pläne auswählen würde. |
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| | | Von Innsbruck aus Direktflüge in die Wunschdestination zu ergattern, wird immer schwieriger. Wer nicht gerade nach London, Amsterdam oder im Sommer nach Griechenland möchte, ist inzwischen mit einer bescheidenen Auswahl konfrontiert. Der Wien-Mittagsflug ist Geschichte und der neue Morgenflug zu spät, um den Tag in Wien rechtzeitig starten und sinnvoll nutzen zu können. Nach Frankfurt kommt man sowieso nicht mehr, und wie es jetzt aussieht, scheint man auch mit der Iberia nicht handelseins zu werden. Die letzten beiden Winter konnte man mit dieser zweimal pro Woche von Innsbruck direkt nach Madrid fliegen. Obwohl das Angebot gut angenommen wurde und heuer sogar knapp 80 Prozent Auslastung erreicht werden konnten, häufen sich die Signale, dass sich die spanische Fluglinie wieder aus Innsbruck zurückziehen möchte. Wir hoffen auf eine positive Wende in den Verhandlungen, denn der Flughafen Innsbruck kann positive Nachrichten für die Tiroler Bevölkerung derzeit mehr als gut gebrauchen. |
| | | Bekannt für extravagante Events, hat sich der Lanser See dieses Wochenende etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Fast 20 Start-ups aus aller Welt präsentieren noch bis Montag ihre (Geschäfts-)Ideen rund um Longevity und treffen dabei auf Investoren aus aller Welt. Das alles passiert in ungezwungener Atmosphäre, fernab vom üblichen Konferenzraummief und mit hochklassiger Kuratierung.
Für Kurzentschlossene gibt es hier noch Restplätze für das Dinner-Event am Samstagabend, bei dem Startups wie InvestorInnen anwesend sein werden. Sonntag- und Montagnachmittag kann man zudem kostenlos eine der fortschrittlichsten Kammern für Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) ausprobieren, die sonst vorwiegend im Profisport und in gesundheitsorientierten Hotels zum Einsatz kommt. Mehr Infos auf www.rise.tel |
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| | | Die 10er-Packung Mannerschnitten ist seit ihrer Markteinführung um die Jahrhundertwende unverändert geblieben. Wie viele davon man sich mit einem durchschnittlichen Stundenlohn kaufen kann, hat sich im Laufe der Zeit aber verändert. Bei einer Ausstellung anlässlich des 80. Geburtstags der Industriellenvereinigung stellt das eine Installation sehr ansehnlich dar. Für die Industriellenvereinigung ein klarer Indikator für Wohlstand und Fortschritt – lediglich gebremst von der Finanzkrise 2007/2008 und von der Stagnation der letzten Jahre. |
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| IMPRESSUM Target Group Publishing GmbH Brunecker Straße 1, 6020 Innsbruck | | |
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Fotocredits: Alena Klinger, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, mpueyo IBERIA, RiseTel, Joachim Haindl-Grutsch/LinkedIn |
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