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Außergewöhnliches Arbeitsfeld

Flughafen Innsbruck – Ready for take-off

Der Flughafen Innsbruck punktet besonders durch persönlichen Service.
Außergewöhnliches Arbeitsfeld

Flughafen Innsbruck – Ready for take-off

Der Flughafen Innsbruck punktet besonders durch persönlichen Service.

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Keine Arbeit wie jede andere: Die Berufs­bilder am Innsbrucker Airport heben sich in besonderer Weise ab und öffnen Tür und Tor für eine perfekte Landung in einem außergewöhnlichen Job.

Kaum vorstellbar, dass der Innsbrucker Flughafen einst in der Reichenau angesiedelt war. Und doch, erzählt die Historie von der Eröffnung im Jahre 1925. Tatsächlich feiert der Airport in eineinhalb Jahren sein Hundert-Jahr-Jubiläum. Blättert man in der Geschichte weiter, findet sich ein weiteres bedeutendes Ereignis. So verlegte man den Flughafen im Jahr 1948 in den Westen der Stadt, auf die sogenannte Ulfiswiese. Anlässlich der Olympischen Spiele 1964 wurde ein neuer Terminal Anfang der Sechzigerjahre gebaut und 1965 eröffnet.

Ebenso gab es 2010 einen Grund zum Feiern. Zum ersten Mal wurde die 1-Million-Passagiergrenze geknackt. Heute präsentiert sich der Airport Innsbruck als zentraler Ausgangspunkt.  „Mit den neuen Destinationen Korsika im Sommer und Athen und Reykjavík im Winter erweitern wir unser Angebot mit attraktiven Zielen“, so Pressesprecherin Nicole Kehle.

Der Airport Innsbruck beeindruckt aber nicht nur mit Zahlen und Fakten, sondern auch mit interessanten Arbeitsbereichen. „Als Arbeitgeber ist der Flughafen einzigartig. Hier kommt man mit Menschen aus aller Welt in Kontakt und unsere flachen Hierarchien fördern einen kollegialen Umgang und schnelle Entscheidungswege“, erklärt Personalleiterin Stefanie Zangerl. Jeder Mitarbeitende bekomme eine zusätzliche Urlaubswoche und Zuschüsse für Essen. Außerdem gehören familienfreundliche Teilzeitmodelle zu den Benefits. „Auch Homeoffice ist bei uns möglich. Gerade Tätigkeiten, die hohe Konzentration und Ruhe erfordern, können auf diese Weise effektiv erledigt werden.“

Außergewöhnliches Arbeitsfeld

Auf dem Airport Innsbruck gibt es eine Reihe von anspruchsvollen Berufsbildern, die in dieser Form sonst in keinem Unternehmen zu finden sind. Der administrative Bereich beinhaltet typischerweise unter anderem Verwaltung, Buchhaltung, Personalwesen und Marketing.

Eine besondere Abteilung hingegen im Verwaltungsbereich stellt die Sicherheitsabteilung dar. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten eng mit einer externen Sicherheitsfirma zusammen, fungieren als Schnittstelle zu Polizei bzw. Ministerium und kümmern sich um die Sicherheit am Flughafen“, erklärt die Leiterin der Personalabteilung. Der operative Bereich stellt die größte Abteilung am Airport Innsbruck dar. Dazu gehört auch die Flugzeugabfertigung. „Hier hat fast jeder Mitarbeitende einen erlernten handwerklichen Beruf und ist zudem Mitglied bei der Feuerwehr. Zu den Aufgaben gehören in erster Linie das Abfertigen der Flugzeuge mit Be- und Entladung sowie Tätigkeiten, bei denen man spezielle Fahrzeuge bedienen muss. So wird auch die Fluggasttreppe punktgenau bei der Eingangstür des Fliegers positioniert.“

In der nächstgrößeren Abteilung, dem Passagierservice, geht es unter anderem ums Einchecken von Passagieren, dank dem Kontakt mit internationalem Publikum eine mannigfache Aufgabe. Ebenso punktet die Verkehrsabteilung mit einem abwechslungsreichen Betätigungsfeld. Ab dem Zeitpunkt, an dem ein Flugzeug am Boden ist, ist die Verkehrsabteilung für das Handling zuständig (wie Parkposition, Organisation der Betankung und vieles mehr). Dazu gehören auch der direkte Kontakt mit den Piloten, der ständige Funkkontakt mit dem To­wer und das regelmäßige Kontrollieren des Rollfeldes, damit die Piste „ready for take-off“ gegeben werden kann.

Saisonal unterschiedliche Mitarbeiterzahl

Wie viele Beschäftigte am Innsbrucker Flughafen ihren Dienst tun, ist eine saisonale Angelegenheit: „Wir verdoppeln unser Personal im Winter. Unser Arbeitsangebot wird besonders von vielen Studierenden angenommen, da die Dienste vorwiegend am Wochenende anfallen und daher gut mit dem Studium kombinierbar sind“, so Stefanie Zangerl. „Die Vorbereitungen für die kommende Wintersaison, die von Ende November bis Anfang April dauert, sind in vollem Gange. Wir freuen uns auf Interessierte, die bei uns als Saisonbeschäftigte in Teilzeit im operativen Bereich mitwirken möchten“, meint die Personalleiterin abschließend.

17. Oktober 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Peter Norz

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