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PowerUP

„So gut wie neu“ – die Lösung für eine nachhaltige Zukunft

Geschäftsführer: Thomas Achrainer, Eugen Laner und Norbert Rupprechter
PowerUP

„So gut wie neu“ – die Lösung für eine nachhaltige Zukunft

Geschäftsführer: Thomas Achrainer, Eugen Laner und Norbert Rupprechter

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Engine Whisperers nennen sie die KundInnen: PowerUP in Stans agiert ressourcenschonend als marktführendes Energietechnikunternehmen und spielt mit einem kleinen Team an der Weltspitze mit.

Darauf sind wir besonders stolz“, sagt PowerUP-Geschäftsführer Norbert Rupprechter und zeigt auf ein mannshohes Gerät, bestückt mit jeder Menge Knöpfen, Reglern und einem Bildschirm. Bestens platziert steht diese technische Errungenschaft im Kompetenzcenter des Tiroler Paradeunternehmens.

„Mithilfe neuester Technologien betreuen wir einen Großkunden in Mosambik. Wir kümmern uns nicht nur um die Servicierung, sondern auch um den laufenden Betrieb. Von hier aus wählen wir uns täglich in alle Motoren ein, analysieren die Daten, als wären wir vor Ort. Wir erledigen alles online. Damit schonen wir auch die Umwelt. Niemand muss in einen Flieger steigen.“

Reparieren statt wegwerfen

Ressourcenschonend und nachhaltig, diese Eigenschaften tauchen immer wieder auf, wenn man das Energieunternehmen in Stans näher betrachtet. Ein Lokalaugenschein auf dem Betriebsgelände macht dies deutlich. In der groß angelegten Halle findet man die unterschiedlichsten Bestandteile von Gasmotoren, die nur darauf warten, wieder in einer Anlage eingebaut zu werden, um ihren Dienst zu erledigen. Jedes Stück erzählt von der Firmenphilosophie, die man ruhigen Gewissens mit „weg von der Wegwerfgesellschaft“ bezeichnen kann.

„Der Ursprung unserer Firma ist dem geschuldet, dass wir bei bestimmten Produkten technische Schwachstellen erkannt haben. Mit unserem Know-how können wir diese ausmerzen und die Anlagen auf den neuesten Stand bringen. Inzwischen ist es so, dass es der Markt verlangt, die Anlagen nicht komplett auszutauschen, sondern zu ertüchtigen, zu modernisieren und die Lebensdauer der einzelnen Bauteile zu verlängern. Auch in Hinblick auf den umwelt- und ressourcenschonenden Gedanken haben wir uns auf diese Marktlücke konzentriert“, so Geschäftsführer Eugen Laner. Visionär möchte man noch hinzufügen, wenn man den drei Männern an der Spitze des Unternehmens zuhört, das mittlerweile in über 50 Ländern der Welt Geschäfte macht. „Zu Beginn der Gaskrise hat es anfänglich so ausgesehen, dass es auch für uns eine Krise bedeutet. Sehr bald hat sich aber herausgestellt, dass dies tatsächlich eine Chance für uns ist. Aufgrund der Energiekrise wurde vor allem der Bereich erneuerbare Energie in ganz Europa massiv betrieben. Und wie wir wissen, sind Sonne und Wind nicht immer verfügbar, und damit ist auch die Stromversorgung nicht sicher. So ist die Situation entstanden, dass man Energieanlagen braucht, die diese Schwankungen kompensieren, und damit sind wir bei unseren Produkten, die eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Energiewende spielen werden“, erklärt Geschäftsführer Thomas Achrainer.

Die Chance für die PowerUP-Strategie ergibt sich durch eine mittelfristige Sichtweise auf den Markt, der danach strebt, dass man Produkte wiederverwendet, und aufbereitet und der Bestand modernisiert wird. Auf diese Weise wird die Effizienz optimiert und Geld gespart.

Garantiert gut versorgt

Auch auf dem deutschen Markt hat sich durch eine Änderung der Förderungsstruktur die Betriebsweise der Anlagen geändert, wodurch unzählige alte Anlagen nicht mehr das ganze Jahr laufen, sondern flexibel betrieben werden, um das Netz zu stabilisieren. Durch die reduzierten Betriebsstunden ist es besonders wichtig, bei bestehenden Anlagen die Betriebskosten zu minimieren und nach Möglichkeit die Wartungsintervalle zu strecken. Mit unserer Technologie unterstützt PowerUP die deutschen Betreiber in ihren Bemühungen, die Kosten und den Nutzen ihrer Anlagen zu optimieren.

Dass das Stanser Unternehmen zu 99,9 Prozent im Ausland agiert, hat einen einfachen Grund. „Tirol ist gut versorgt mit Speicherkraftwerken und dadurch mit einem stabilen Netz versehen. Wir werden in Ländern wie England gebraucht. Dort gibt es eine punktuell  hohe Bevölkerungsrate und viel grüne Energie, die keine sichere Versorgung gewährleistet. Wenn die Netze instabil werden, steigt das Risiko, in ein Blackout zu laufen. Ähnlich wie in Deutschland hat sich dadurch die Betriebsweise der Anlagen geändert. Mehr Anlagen werden zur Netzstabilisierung benötigt, bei gleichzeitig stark reduzierten Betriebsstunden. Niedrige Investmentkosten sind dadurch enorm wichtig, und hier können wir mit unseren überholten Motoren ein perfektes Produkt anbieten“, so Norbert Rupprechter.

Durch den extremen Hype des erneuerbaren Segments sind die Produkte von PowerUP immer mehr gewünscht und leisten ihren Beitrag dazu, die Versorgungssicherheit zu steigern. Kein Wunder, dass sie inzwischen rund um den Erdball, von Neuseeland bis Chile, großen Anklang finden.

Zahlen:

  • Kunden in über 40 Ländern
  • 34,8 Millionen Euro Umsatz 2021
  • 68 MitarbeiterInnen

  • toptpoweruperf046

    Werkstatt in Stans

  • toptpoweruperf047

    Werkstatt in Stans

  • PowerUp-Achrainer

    „Die Krise hat sich schon bald für uns als Chance herausgestellt.“ Thomas Achrainer

01. Juli 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Franz Oss

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