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Karriere von morgen

Digitaler Wandel und Energiewende verändern den Jobmarkt

Digitaler Wandel und Energiewende verändern den Jobmarkt
shutterstock_2264932553 - Digitaler Wandel und Energiewende verändern den Jobmarkt
Der Jobmarkt wird durch die Energiewende und den Arbeitskräftemangel aktuell stark umgekrempelt.
Karriere von morgen

Digitaler Wandel und Energiewende verändern den Jobmarkt

Digitaler Wandel und Energiewende verändern den Jobmarkt
shutterstock_2264932553 - Digitaler Wandel und Energiewende verändern den Jobmarkt
Der Jobmarkt wird durch die Energiewende und den Arbeitskräftemangel aktuell stark umgekrempelt.

Digitalisierung, Automatisierung, künstliche Intelligenz und Energiewende krempeln den Jobmarkt gewaltig um. Dazu kommt eklatanter Arbeitskräftemangel in vielen Bereichen. Was für Branchen eine herausfordernde Situation ist, schafft perfekte Startbedingungen für Karrieresuchende.

Aktuell verlagert sich der Arbeitskräftebedarf rapide. In wenigen Jahren sind viele Betätigungsfelder enorm gewachsen und in gleich mehreren Sektoren völlig neue Berufsbilder entstanden. Zugleich rücken andere Bereiche zusehends in den Hintergrund, sodass der eine oder andere Job in den kommenden Jahren wohl gänzlich verschwinden wird. Für alle, die jetzt eine Ausbildung beginnen, ist entsprechendes Vorausdenken angesagt. Denn wer sich richtig entscheidet und am Ball bleibt, kann den Grundstein für eine langfristige Karriere legen. Dabei sollte man vor allem vier Sektoren ins Visier nehmen. Denn egal wie dynamisch die Entwicklungen sind und noch werden, Zukunft hat auf jeden Fall Arbeit mit …

 

... Maschinen

MechatronikerIn und RobotiktechnikerIn:

Maschinelle Lösungen, automatisierte Anlagen und mehr sind aus der Industrie nicht mehr wegzudenken und auch in immer mehr anderen Sektoren zu finden. Während dieser Trend in der Produktion den Arbeitskräftebedarf definitiv senken wird, braucht es immer mehr ExpertInnen, die entsprechende Maschinen und Komponenten entwickeln, planen und fertigen und programmieren.

DrohnenpilotIn:

Unbemannte Fluggeräte sind schon lange kein Spielzeug mehr. Sie kommen bei Foto-, Film- und Fernsehproduktionen, auf Baustellen, in der Landwirtschaft und in der Industrie mittlerweile regelmäßig zum Einsatz. Und auch in Nischenbereichen wie dem Naturschutz, der Wildbeobachtung und der Feuerbekämpfung sind sie nahezu unverzichtbar. PilotInnen, die Drohnen sicher und regulationskonform einsetzen können, sind deswegen sehr gefragt.

Luft- und RaumfahrtingenieurIn:

Auch in der Luft und Raumfahrt hat gut ausgebildeter Nachwuchs beste Chancen. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten werden allerdings drei weitere Faktoren dazu beitragen, dass sich dort zusätzliche Karrierechancen auftun: Die Energiewende stellt die zivile Luftfahrt vor große Herausforderungen und forciert bereits ein Umdenken und die Entwicklung neuer Technologien. Außerdem braucht nicht jedes Fluggerät PassagierInnen: Drohnen sind bereits jetzt ein großes Geschäft und die Nachfrage wird noch zunehmen. Zu guter Letzt schreitet auch die Privatisierung der Raumfahrt voran und satellitengestützte Netzwerke könnten vielerorts bald zur Norm werden. Hier braucht man eventuell einen etwas längeren Atem, aber auch diesem Sektor steht ein Wachstumssprung bevor.

 

... Daten

Data Scientist/AnalystIn:

Im Rahmen der Digitalisierung gibt es mittlerweile kaum mehr Bereiche, in denen nicht Daten erhoben werden – von der industriellen Produktion über Webshops und Webpräsenzen bis hin zu Besucherstromdaten im Tourismus. In diesen oft gewaltigen Datenmengen verbirgt sich großes Potenzial zur Optimierung von Vorgängen, Abläufen und Anlagen sowie zur Verbesserung von Angeboten. Die Aufgabe von Data Scientists ist es, diese Daten zu ordnen und so aufzubereiten, dass sie verwertet werden können.

Web-/Mobile-EntwicklerIn:

Präsenz im Web ist für Unternehmen aller Größenordnungen und in nahezu allen Sektoren unabdingbar – sei es als Website oder als eigene App, die zusätzliche Funktionen bietet. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach EntwicklerInnen für Web- und Mobile-Anwendungen bereits jetzt. Und das wird sich in den kommenden Jahren alles andere als ändern.

KryptografIn:

Kryptografie dient dazu, Informationen und Daten sicher zu verschlüsseln und vor dem Zugriff Unberechtigter zu schützen. War der Einsatz solcher Verfahren früher auf wenige Nischenbereiche beschränkt, wären moderne IT, Netzwerktechnik und das Internet an sich ohne sie nicht mehr denkbar. Nicht nur E-Mails, Online-Banking und Kryptowährungen wie Bitcoin würden ohne sie nicht funktionieren. Auch jeder Aufruf einer Website und sämtliche Internet-of-Things-Anwendungen wären ohne Kryptografie nicht möglich.

SEO- & E-Commerce-ExpertIn:

Die beste Website hilft nichts, wenn sie nicht gefunden wird. Dazu braucht es ExpertInnen, die die Webpräsenz auf die Algorithmen von Suchmaschinen optimieren. Die sogenannte SEO – Search Engine Optimization – sorgt dafür, dass eine Webpräsenz oder ein Webshop möglichst hoch in den Suchergebnissen gelistet und damit von möglichst vielen KundInnen gesehen wird.

 

... Menschen

PflegerIn:

Der demografische Wandel sorgt seit Längerem für eine Verschiebung der Altersstruktur auch in Österreich. Mehr Menschen werden immer älter und sind auf Pflege angewiesen. Und auch wenn die Automatisierung zusehends voranschreitet: Wenn es um Betreuung und Zwischenmenschliches geht, kann der persönliche Kontakt nicht ersetzt werden.

Dementsprechend dringend werden Pflegekräfte gesucht. Der Einstieg in den Pflegesektor ist mittlerweile nicht zuletzt dank der neuen Pflegelehre sehr niederschwellig. Zugleich sind die Möglichkeiten, sich bis hin zur akademischen Laufbahn weiterzubilden, so breit gestreut wie in nahezu keinem anderen Bereich.

TouristikerIn:

Auch im Tourismus sind die Möglichkeiten der Automatisierung beschränkt. Denn Gastfreundschaft funktioniert nur im persönlichen Kontakt. Die dazu nötigen motivierten MitarbeiterInnen werden aktuell verzweifelt gesucht. Wer sich in der Branche richtig positioniert, ein wenig Können im Umgang mit Menschen und im Idealfall noch zusätzliche Sprachkenntnisse mitbringt, hat nicht nur einen niederschwelligen Einstieg, sondern auch gute Aufstiegschancen in einer Branche, die gerade in Tirol zukunftssicher ist.

LehrerIn/ErziehungswissenschaftlerIn:

Eine Pensionswelle rollt auch auf Schulen sowie das Bildungs- und Erziehungswesen zu. Lehrkräfte sind bereits jetzt Mangelware und werden es zukünftig noch mehr sein. Dazu kommen technologische Herausforderungen und der mittlerweile völlig andere Umgang mit Informationen, mit denen das Bildungssystem kaum Schritt zu halten vermag. All das schafft hohen Bedarf an jungen und involvierten Lehrkräften, die auch im Umgang mit digitalen Themen versiert sind.

 

... Energie und Umwelt

Fotovoltaik-TechnikerIn:

An Fotovoltaik führt im Angesicht von Klimawandel, Energiewende und nicht zuletzt der steigenden Energiepreise mittelfristig kein Weg mehr vorbei. AnbieterInnen von Solarpaneelen und deren Installation haben bereits jetzt nicht nur mehr als übervolle Auftragsbücher, sondern suchen auch verzweifelt TechnikerInnen, um die Anlagen zu planen und zu montieren. Selbst wenn der Solarboom abflauen sollte und die Nachfrage nach neuer Fotovoltaik sinkt, werden die Wartung und Instandhaltung langfristig Arbeitsplätze in dem Sektor garantieren.

Wärme- und WärmepumpentechnikerIn:

Ähnlich wie bei der Stromerzeugung ist auch die Heizungstechnik mitten im Umbruch. Seit diesem Jahr dürfen Neubauten nicht mehr mit Gas- und Ölheizungen ausgestattet werden und bis 2045 sollen fossile Energieträger generell aus dem Hausbrand verschwunden sein. Damit rücken unter anderem Fernwärme und Wärmepumpen in den Fokus. Auch hier gilt gleich wie beim Strom: Die Anlagen müssen nicht nur geplant, gebaut und montiert, sondern auch gewartet werden.

UmwelttechnikerIn:

Regulierungen im Bereich des Klima- und Umweltschutzes ändern sich aktuell rasant. Mit neuen Klimaschutzgesetzen, Grenzwerten und mehr sind auch UmwelttechnikerInnen zusehends gefordert. Denn ihre Aufgabe ist die technische Umsetzung der Maßnahmen ebenso wie die Überprüfung von deren Einhaltungen. Ihr stetig wachsendes Betätigungsfeld umfasst unter anderem Produktion und Industrie ebenso wie das Bauwesen, die Abfallentsorgung oder den Recyclingsektor.

05. März 2024 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Shutterstock

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