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Streetart-Stipendium erstmals vergeben

Stadträtin Uschi Schwarzl (l.) gratuliert gemeinsam mit Kulturausschussvorsitzender GRin Irene Heisz, Kulturamtsleiterin Isabelle Brandauer und Markus Margreiter (v.r., Referat Kulturentwicklung und Förderung) den PreisträgerInnen Julia Heinisch (2.v.l.) und Frederic Sontag (nicht am Bild) – alias „Video.Sckre – zu ihrem Mural.

Streetart-Stipendium erstmals vergeben

Stadträtin Uschi Schwarzl (l.) gratuliert gemeinsam mit Kulturausschussvorsitzender GRin Irene Heisz, Kulturamtsleiterin Isabelle Brandauer und Markus Margreiter (v.r., Referat Kulturentwicklung und Förderung) den PreisträgerInnen Julia Heinisch (2.v.l.) und Frederic Sontag (nicht am Bild) – alias „Video.Sckre – zu ihrem Mural.

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Mit dem Ziel, urbane Kunst im öffentlichen Raum zu fördern und sichtbar zu machen, vergibt die Stadt Innsbruck alle zwei Jahre ein Streetart-Stipendium. Es ergeht an KünstlerInnen für die Gestaltung eines Murals (Wandgemälde). Mit einer Förderung in Höhe von 6.000 Euro erfolgte vor kurzem die erste Vergabe durch eine unabhängige Jury.

Die diesjährigen PreisträgerInnen sind Julia Heinisch und Frederic Sontag – alias „Video.Sckre“. Insgesamt haben sich im heurigen Jahr acht TeilnehmerInnen beworben. „Wir freuen uns, dass das neue Förderstipendium in der Szene auf solches Interesse gestoßen ist. Mit diesem Projekt machen wir die Stadt Innsbruck noch bunter und kreativer“, betont die zuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl und verweist auf die geplante nächste Ausschreibung für das Stipendium im kommenden April.

Jury-Entscheidung

In zwei Schritten wird der/die talentierteste KandidatIn ausgewählt. Im ersten Schritt werden aus allen gültigen Einreichungen fünf KünstlerInnen bestimmt. Personen, die ihr 18. Lebensjahr vollendet haben, können sich mit einer Skizze für das geplante Projekt für das Streetart-Stipendium zu bewerben. Danach wählt eine dreiköpfige Jury, bestehend aus KünstlerInnen, VertreterInnen der Bereiche Kunstkritik, städtischer Verwaltung und Architektur, den gelungensten Entwurf. Auch die übrigen vier TeilnehmerInnen bekommen jeweils 150 Euro für ihre Skizzen.

Wo darf gesprüht und gemalt werden?

Die mehr als 500 kleinen und großen Kunstwerke werden auf einer Streetart-Citymap online dokumentiert. KünstlerInnen haben an bestimmten Orten, wie beispielsweise bei der nordseitigen Mauer beim Freibad Tivoli in der Anzengruber Straße, die Möglichkeit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Für andere Flächen, wie beispielsweise bei der Unterführung der Universitätsbrücke, benötigt man eine Genehmigung.

19. Juli 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: A. Arakelian