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Tipps für eine erfolgreiche KandidatInnensuche

Tipps für eine erfolgreiche KandidatInnensuche

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Der Jobtitel ist der vielleicht wichtigste Bestandteil Ihrer Stellenanzeige. Nur wenn dieser für Jobsuchende verständlich ist, kann das Inserat von ihnen gefunden werden. Unsere Tipps helfen Ihnen, Ihren Stellentitel zu optimieren.

Kurz und knackig formulieren

Der ideale Jobtitel sollte zwischen 50 und 60 Zeichen lang sein, um auf Jobportalen und bei Google vollständig angezeigt zu werden. Verzichten Sie auf Adjektive oder den Namen des Unternehmens im Jobtitel, um Platz zu sparen. Die Ortsangabe sollte nur dann erwähnt werden, wenn sie ein wesentlicher Teil der Tätigkeit ist (z.B. VertreterInnen in einem bestimmten Gebiet).

Benötigen Sie weniger als 40 Zeichen, empfehlen wir Ihnen, den Titel durch Beigabe von relevanten Informationen oder Keywords zu ergänzen – zum Beispiel den Schwerpunkt der Tätigkeit (statt "MitarbeiterIn Marketing" lieber "Online Marketing MitarbeiterIn"). Dadurch verbessern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Stellenanzeige.

Verständlichkeit statt Kreativität

Kreativität hat bei der KandidatInnensuche ihre Berechtigung, ist jedoch bei der Formulierung des Jobtitels fehl am Platz. Als Arbeitgeber möchten Sie mit der Stellenanzeige zwar hervorstechen und Jobsuchende neugierig machen, aber dafür muss die Anzeige erst einmal gefunden werden.

Vermeiden Sie Phantasietitel wie "Zahlen-Ninja", da Jobsuchende eher nach konkreten Bezeichnungen suchen, z.B. "MitarbeiterIn im Konzernrechnungswesen". Stellenanzeigen mit kreativen Titeln haben oft eine geringere Reichweite in den Suchergebnissen von Jobportalen und auf Google.

Geschlechtsneutrale Formulierung

Bei der Suche nach neuen Mitarbeitenden ist es wichtig, möglichst viele passende Menschen anzusprechen – unabhängig von ihrem Geschlecht. Studien haben gezeigt, dass sich Frauen weniger angesprochen fühlen, wenn ein Stellentitel nur im generischen Maskulinum verfasst ist.

Stellenanzeigen müssen in Österreich geschlechtsneutral formuliert werden – das betrifft auch den Stellentitel. Der Zusatz (m/w/d) reicht dafür zwar aus, allerdings könnte manche Jobsuchende nicht wissen, was das bedeutet. Verwenden Sie den Genderstern oder andere inklusive Sprachformen, um sowohl Männer als auch Frauen, aber auch nicht-binäre Menschen anzusprechen.

Tools zur Unterstützung

Der Stellentitel muss nicht allein durch Ihre eigene Kreativität zustande kommen. Oft hilft es, einen Blick Richtung Google zu werfen. Denken Sie darüber nach, nach welchen Begriffen Jobsuchende suchen könnten. Untersuchen Sie verschiedene Berufsbezeichnungen und lernen Sie, welche als erstes platziert werden. Mithilfe von – teilweise kostenlosen – Keyword-Tools können Sie verschiedene Begriffe miteinander vergleichen und herausfinden, welche die größte Reichweite haben. Dadurch verbessern Sie aktiv die Auffindbarkeit Ihrer Stellenanzeige.

23. Juli 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Shutterstock