Skip to main content
Rankings - top.tirol - Wirtschaftsnachrichten aus Tirol
Rankings
Unternehmensverzeichnis - top.tirol - Wirtschaftsnachrichten aus Tirol
Unternehmen
Newsletter - top.tirol - Wirtschaftsnachrichten aus Tirol
Newsletter
Digitalisierung

Die Bildung der Zukunft

Die Bildung der Zukunft
aufmacher - Die Bildung der Zukunft
Lehrlinge haben ihren Eltern einiges voraus im Umgang mit digitalen Tools. Dennoch benötigt die digitale Generation im Umgang mit IT-Anwendungen im beruflichen Kontext Unterstützung.
Digitalisierung

Die Bildung der Zukunft

Die Bildung der Zukunft
aufmacher - Die Bildung der Zukunft
Lehrlinge haben ihren Eltern einiges voraus im Umgang mit digitalen Tools. Dennoch benötigt die digitale Generation im Umgang mit IT-Anwendungen im beruflichen Kontext Unterstützung.

Artikel teilen

Im Arbeitsleben von morgen spielen digitale Kompetenzen eine enorme Rolle – daher gilt es, Jugendliche schon heute darauf vorzubereiten.

Sie sind „Digital Natives“, sind mit dem Smartphone groß geworden, sind aktiv auf den sozialen Medien. Lehrlinge haben ihren Eltern einiges voraus im Umgang mit digitalen Tools. Dennoch benötigt die digitale Generation im Umgang mit IT-Anwendungen im beruflichen Kontext Unterstützung. Beim Eintritt in die Berufswelt wird ein sicherer und kompetenter Umgang mit der digitalen Welt vorausgesetzt. Umso wichtiger ist es, Jugendliche, die eine Lehre machen, in diesen Skills zu stärken.

Technische Fertigkeiten und IT-Kenntnisse auf der einen Seite, der bewusste und verantwortungsvolle Umgang mit Tools, Apps und Co  auf der anderen: Digitale Kompetenz in der Lehrlingsausbildung spielt folglich eine große Rolle.

 

Europass – Der digitale Kompass

Die EU-Kommission hat 2023 ein Tool gelauncht, mit dem die eigenen digitalen Kompetenzen anhand eines Onlinetests systematisch eingeschätzt werden können. Dieses sortiert den
Begriff in drei verschiedene Level: elementare, selbstständige und kompetente Verwendung.

Digital Skills Self Assessment Tool:
Das Selbstbewertungstool zur Erfassung digitaler Kompetenzen ist Teil der neuen Europäischen Kompetenzagenda (07/2020). Ziel ist, dass bis 2025 der Anteil der Erwachsenen zwischen 16 und 74 Jahren mit zumindest grundlegenden digitalen Kompetenzen steigen soll – von 56 Prozent im Jahr 2019 auf 70 Prozent

Weitere Initiativen:

  • Aktionsplan digitale Bildung (09/2020)
  • Digitaler Kompass 2030 (03/2021): Bis 2030 sollen mindestens 80 Prozent der Bevölkerung über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen.

 

Die fünf Säulen der digitalen Kompetenz

1.   Verarbeitung von Daten

  • Abrufen oder Abspeichern von Inhalten oder Dateien mithilfe von Suchmaschinen
  • Filtern und Vergleichen von Suchergebnissen
  • Ordnen von Informationen in Dokumenten oder Ordnern
  • Sicherung von Informationen (Back-up)
  • Datenspeicherung in Cloud-Diensten

2.   Erstellung von Inhalten

  • Produzieren von digitalen Inhalten in unterschiedlichen Formaten mittels digitaler Tools
  • Bearbeiten von vorgegebenen digitalen Inhalten
  • Erkennen von Copyright--geschütztem Inhalt
  • Bilder und Videos erstellen, bearbeiten und hochladen, Dateien in andere Formate verwandeln, Dateibezeichnungen

3.   Kommunikation

  • Kommunizieren mittels Handys, Tools für Videokonferenzen, E-Mail oder Chat
  • Austausch von Dateien und Inhalten
  • Digitale Technologien, um mit Banken, sozialen Dienstleistern zu kommunizieren
  • Beherrschen sozialer Netzwerke und E-Collaboration Tools
  • Digitale Tools am Arbeitsplatz (Dienstplan, Urlaubsantrag, Onlineweiterbildung etc.)

4.   Problemlösungen und Sicherheit

  • 1 x 1 und Hilfestellung bei technischen Problemen
  • Beherrschen von Herausforderungen (Programme aktualisieren und installieren)
  • Schützen von Geräten und Programmen (Anti-Virus-Programme, Passwörter)

5.   Kommunikationsregeln digitaler Tools

  • Sicherer Umgang im Netz
  • Posten im Internet, digitaler Fußabdruck (mein Bild im Netz), Fishing-E-Mails
  • Möglichkeiten bei Hass-Postings, Cyber-Mobbing
  • Netiquette – Benimmregeln im Netz
  • Social-Media-Guidelines des/der ArbeitgeberIn
22. Mai 2024 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Shutterstock