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Die Lehre – praktisch unschlagbar

Auch immer mehr Mädchen interessieren sich für technische Lehrberufe.

Die Lehre – praktisch unschlagbar

Auch immer mehr Mädchen interessieren sich für technische Lehrberufe.

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Die duale Ausbildung garantiert umfassende praktische Erfahrung. Genau das, was von den Unternehmen jeweils benötigt und gefordert wird.

Gleichzeitig werden auch die sozialen Kompetenzen durch den direkten Kontakt zu Mitarbeitern und Kunden gefördert. Die praktische Erfahrung wird künftig noch wichtiger werden. In diesem Bereich haben Lehrlinge jeweils einen klaren Vorteil.

Sicherer Arbeitsplatz!

Der zunehmende Fachkräftemangel garantiert engagierten Lehrlingen beste Berufsaussichten. Im Gegensatz zu Schülern haben Lehrlinge schon während ihrer Ausbildung die Möglichkeit, sich für eine Weiterbeschäftigung nach der Lehrzeit zu empfehlen. In vielen Fällen haben sie sogar schon Aussicht auf eine leitende Position.

Eigenes Geld!

Ein eigenes Einkommen und damit mehr finanzielle Unabhängigkeit vom Elternhaus bedeutet für viele Jugendliche einen großen Schritt in Richtung Eigenständigkeit. Die Höhe des Lehrlingseinkommens richtet sich nach dem jeweiligen Branchenkollektivvertrag. In jedem Fall haben Lehrlinge gegenüber Studienabsolventen einen Verdienstvorsprung von etwa 10 Jahren. 6–7 davon auf Facharbeiterniveau.

Topquote bei Jugendbeschäftigung!

Alle Experten sind sich darin einig, dass die duale Ausbildung hauptverantwortlich für die ideale Integration Jugendlicher in den Arbeitsmarkt ist. Das ist auch die Basis für eine vergleichsweise äußerst günstige Situation bei der Jugendarbeitslosigkeit in Österreich.

Lehre und Matura!

Parallel zur Lehrlingsausbildung nutzen viele Jugendliche in Tirol die Chance auf einen zusätzlichen Maturaabschluss. Praktiker, die in Deutsch, Mathematik und Englisch Maturaniveau bewiesen haben, sind in der Wirtschaft sehr gefragt. Außerdem ist diesen Lehrlingen das lebenslange, begleitende Lernen praktisch in die Wiege gelegt. Nach der Ausbildung stehen ihnen damit alle Türen offen.

Sprungbrett für Unternehmertum!

Die Lehre ist das wichtigste Sprungbrett in die Selbstständigkeit. Mit großem Abstand folgen Universitätsabschluss, berufsbildende mittlere und höhere Schulen.

Tolle Erfolge bei internationalen Wettbewerben!

Österreich zählt zu den erfolgreichsten Teams bei den Berufswelt- und -europameisterschaften. Vor allem über die von der Wirtschaftskammer Tirol veranstalteten Landeswettbewerbe haben die Lehrlinge die Möglichkeit, sich für die World- oder Euroskills zu qualifizieren. Und Österreich spielt bei diesen internationalen Berufsmeisterschaften seit jeher eine hervorragende Rolle. Drei Mal wurde Österreich sogar Weltmeister, was bei der starken Konkurrenz vor allem aus Europa und Asien nicht hoch genug zu bewerten ist.

Neue, moderne Lehrberufe!

Durch die Erschließung von neuen Berufsfeldern ist die Lehrlingsausbildung noch attraktiver geworden. Lehrberufe im IT-, Mechatronik-, Medien- oder Laborbereich sind bei den Jugendlichen besonders gefragt. Zudem sind auch die persönlichen und technischen Anforderungen in den bestehenden Berufen einem ständigen Wandel unterworfen. Zu den Stärken der dualen Ausbildung gehört auch die natürliche Anpassung der Ausbildung an die Anforderungen des Marktes.

Tiroler EuroSkills-Erfolge

Drei der sieben rot-weiß-roten Goldmedaillen gingen dabei an Tirolerinnen und Tiroler. Der aus Itter kommende Christoph Schipflinger gewann gemeinsam mit seinem Vorarlberger Teamkollegen Stefan Winder die Goldmedaille im Teambewerb Gartengestaltung. Die gebürtige Außerfernerin Anna Saurer ist unter den jungen Fachkräften die beste Konditorin Europas. Die gebürtige Osttirolerin Anna Maria Theurl, die in Graz lebt und im Burgenland arbeitet, gewann mit ihrer Teamkollegin Lisa Lintschinger aus Salzburg ebenfalls Gold im Bereich Modetechnologie.

Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb

Die seit 2000 bestehende Auszeichnung bekommen Tiroler Lehrbetriebe verliehen, die sich durch besondere Leistung bei ihrer Lehrlingsausbildung hervorgetan und die den hohen Anforderungen eines klar festgelegten Kriterienkatalogs entsprechen. Das Prädikat darf nach der Verleihung drei Jahre lang geführt und muss dann neu beantragt werden.

27. Oktober 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Shutterstock