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Lehrlingsporträt Mpreis

Lehre fürs Leben

„Zu viel nachdenken bringt einen nicht weiter. Am besten probiert man einfach etwas aus, das einen interessiert.“ Özer Kurt
Lehrlingsporträt Mpreis

Lehre fürs Leben

„Zu viel nachdenken bringt einen nicht weiter. Am besten probiert man einfach etwas aus, das einen interessiert.“ Özer Kurt

Eine Ausbildung mit viel Abwechslung, nicht nur körperlich etwas tun, sondern auch geistig gefordert sein: Danach hat der 17-jährige Özer Kurt gesucht und bei Mpreis in Völs das Richtige gefunden – eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann.

Er wollte vor allem etwas machen, wo er seine Stärken einbringen kann. Eine Lehrerin aus der Schule hat Özer dann auf die Idee gebracht, eine Lehre im Einzelhandel zu machen. Er könne gut mit Menschen und habe soziale Kompetenzen, die in dieser Branche gefragt seien. „Ich kann schon gut auf Kund:innen zugehen, war mir aber trotzdem unsicher, ob es das Richtige ist.“

Doch Probieren geht bekanntlich über Studieren. Das ist auch Özers Einstellung und darum hat er direkt in zwei Mpreis-Filialen ein Praktikum absolviert – erst in Imst und dann in Völs. „Die Praktika haben mir total gut gefallen und ich habe gedacht, wieso probiere ich es nicht einfach aus? Bisher habe ich diese Entscheidung nicht bereut“, schmunzelt Özer. Es ist seine erste Arbeitswoche.

Einfach machen

Das rät der 17-Jährige im Übrigen auch anderen Jugendlichen, die unentschlossen sind: „Zu viel nachdenken bringt einen nicht weiter. Am besten probiert man einfach etwas aus, das einen interessiert, schaut sich verschiedene Bereiche an und entscheidet dann. Wenn es doch nicht das Richtige ist, kann man ja immer noch etwas anderes machen.“ Özer ist seiner Intuition gefolgt und hat in Linda Kuss eine Ausbilderin gefunden, die seine Offenheit und sein Interesse sehr schätzt. Wer Engagement zeigt, habe auch im Anschluss an die Lehre tolle Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und die Karriereleiter weiter hinaufzuklettern.

Praktisch lernen

Weiterbildung scheint zentraler Bestandteil der Mpreis-Arbeitsphilosophie zu sein.
Darum gibt es neben dem neunwöchigen Berufsschulblock verschiedene Seminare, die die Lehrlinge besuchen können. Außerdem sollen immer wieder kleine Projekte für Abwechslung im Arbeitsalltag sorgen.

„Anfang der Woche waren Özer und ich zum Beispiel in der Gemüseabteilung und haben uns gemeinsam ein Produkt ausgesucht, mit dem wir uns näher befassen wollen. In diesem Fall die Artischocke“, erklärt Ausbilderin Linda Kuss. Anschließend haben sie ein Rezept mit diesem Produkt ausgesucht, es gemeinsam in der Filiale gekocht, Fotos gemacht und den Geschmack bewertet. Das ist es, was den Lehrlingen Spaß mache: Dinge in die Hand zu nehmen, Neues zu lernen und sich auszuprobieren. „Wenn man das Lebensmittel kennt, kann man es auch besser verkaufen“, weiß der 17-Jährige Imster schon jetzt.

Benefits mit Perspektive

„Jugendliche kommen nicht, weil sie unbedingt wissen wollen, wie Wechselgeld riecht, sondern weil sie etwas lernen wollen, was ihnen auch über die Lehre hinaus etwas bringt“, betont die Ausbilderin. Und diese Möglichkeit möchte Mpreis seinen Lehrlingen bieten. Vom Auslandspraktikum über einen Zuschuss zum Führerschein bis hin zur Nachhilfe für diejenigen, die sich in der Schule schwertun – es gibt zahlreiche Benefits, auf die sich auch Özer bereits freut. Besondere Kenntnisse brauche man für die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann beziehungsweise zur Einzelhandelskauffrau übrigens nicht. Sie sei für alle interessant, die mehr über Lebensmittel und die Abläufe im Einzelhandel erfahren wollen.

Auch Özer ist davon überzeugt, dass er durch die Aufgabenvielfalt einiges fürs Leben mitnehmen kann. Bisher gefällt es ihm in der Obst- und Gemüseabteilung am besten. Aber er freut sich auch schon auf die Zeit beim Metzger. Generell habe er sich explizit für diese Filiale entschieden, weil sie am schönsten sei. Dafür nimmt der Imster auch die 50 Kilometer Fahrtweg auf sich. Wie es nach der Ausbildung für Özer weitergeht, weiß er jetzt noch nicht: „Da lasse ich mir noch alles offen.“

Fakten zum EHK (Einzel­handelskaufmann/-frau)

  • EHK Allgemeiner Einzelhandel war im Schuljahr 2022/23 der Lehrberuf mit den meisten offenen Lehrstellen
  • Lehrzeit: 3 Jahre
  • Lehrbetrieb + Berufsschule
  • Wahl aus 15 verschiedenen Ausbildungsschwerpunkten

BUK MPREIS 037

Von besonderen Eigenschaften, über die perfekte Lagerung bis hin zum Geschmack lernt Özer alles über die Produkte bei Mpreis.

01. März 2024 | AutorIn: Wiebke Kühlbauch | Foto: Franz Oss

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