2008 waren mehr als 6.700 Personen am Standort Wattens beschäftigt. Nach dem aktuellen Abbau sind es nur noch rund 2.000.
Das entspricht einem Rückgang von 70 Prozent in 18 Jahren und hängt vor allem mit der Entwicklung des B2B-Geschäfts zusammen. Dieses ist nicht nur eingebrochen, sondern einer strategischen Änderung zum Opfer gefallen. Früher konnte quasi jeder Swarovski-Kristalle bestellen und damit arbeiten, inzwischen ist dieses Angebot nur noch großen und damit weniger Kunden vorbehalten.
Dafür benötigt es logischerweise auch weniger MitarbeiterInnen und dieser Trend dürfte sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Der Fairness halber muss man an dieser Stelle festhalten: Es ist nicht Aufgabe von Swarovski, Arbeitsplätze in Tirol zu schaffen. Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Unternehmen in Tirol expandieren wollen.
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