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Christine Oppitz-Plörer

Die Zukunft der Vergangenheit

Christine Oppitz-Plörer

Die Zukunft der Vergangenheit

Wenn die neue ÖVP-Hoffnung Florian Tursky überhaupt in die Nähe des Innsbrucker Bürgermeistersessels kommen will, muss er rechtzeitig Alt- und Schattenbürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer loswerden.

Wir haben drei Jobs bei ArbeitgeberInnen gefunden, die Oppitz-Plörer irgendwie überhaupt erst zu solchen gemacht hat. Ein bisschen Dankbarkeit wäre da wohl das Mindeste.

Vorschlag 1: Projektentwicklerin bei PEMA

Unter Christine Oppitz-Plörer ist Markus Schafferer erst zu Benko light geworden (das war früher was Cooles). Gleich drei Türme durfte der findige Unternehmer in der Ära Oppitz-Plörer bauen oder zumindest durchbringen. Irgendwie gingen diese Investitionen immer besonders gut für Schafferer aus – hier ein paar Stockwerke mehr (Pema 2), dort ein paar Parkplätze weniger (Motel One), alles kein Problem. Deshalb ist es nur legitim: Oppitz-Plörer soll künftighin Pema 4 bis 10 am besten gleich selbst entwickeln.

Vorschlag 2: Controllerin bei der Patscherkofelbahn

83 Millionen Euro wurden offiziell für die Patscherkofelbahn ausgegeben – oder ein Drittel MCI, wie man heute sagen würde. Architekturwettbewerb traf auf Regieabrechnung, und schon war das Kostendesaster perfekt. Aber wenigstens waren die ausführenden Firmen glücklich. In der Axamer Lizum gibt es die bessere Bahn seit letztem Jahr für rund 28 Millionen Euro, am Glungezer eine kleinere, aber ähnliche Lösung für nur 7 Millionen. Bei diesen gönnerhaften Verhältnissen dürfte sich doch auch noch ein Job für Oppitz-Plörer ausgehen, am besten im Controlling, damit sie sich ganz genau ansehen kann, warum dieses Vorgehen sie damals den Bürgermeisterinnensessel gekostet hat.

Vorschlag 3: Bibliothekarin in der Stadtbibliothek

Ein oft vergessenes Meisterwerk der Schattenbürgermeisterin: Erst musste die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) die Flächen im Pema 2 für rund 20 Millionen Euro kaufen und selbst ausbauen. Jetzt vermietet sie sie an die Stadt – für rund 100.000 Euro pro Monat. Profitiert hat davon neben Innsbrucks Leseratten (die sich die Bücher vermutlich auch an einem Ort mit weniger Anschaffungskosten ausleihen würden) wieder mal Markus Schafferer. Auch der Job der Bibliothekarin würde Plörer gut stehen, vielleicht würde sie sogar ihre private Machiavelli-Sammlung mit einbringen können.

24. November 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: APA-Fotoservice/Schedl

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