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Seit dieser Woche ist es fix. Die größte Privatuniversität Österreichs, die SFU, legt ihre Tirolpläne auf Eis. In Wörgl wollte man einen neuen Medizincampus für bis zu 1.200 Studierende errichten, ordentlich investieren und Arbeitsplätze schaffen. Das Land sah durch die Erhöhung der Gesamtstudienplätze allerdings die Österreich-Quote in Gefahr und brachte dem Projekt von Beginn an wenig Euphorie entgegen. Dabei hätte es vor allem aus wirtschaftlicher Sicht viel Fantasie für das Unterland geboten. Dass wirtschaftliche und politische Interessen nicht immer im Einklang verlaufen, sieht man auch in Innsbruck. Vor knapp einem Jahr schloss die fast 6.000 Quadratmeter große Bellaflora-Filiale in Innsbruck. Ein Ersatzstandort konnte letztendlich nicht gefunden werden, eine Übersiedlung in das wesentlich attraktivere DEZ-Areal scheiterte, weil sich die Stadt gegen die notwendige Umwidmung der dort geplanten Fläche wehrte. Und ganz aktuell: Ende des Jahres läuft der Mietvertrag des Cineplexx-Kinos an der Grassmayr-Kreuzung aus. Schon vor Jahren plante man, das Kino in ein Einkaufszentrum in der Rossau zu übersiedeln. Der fixfertig geplante notwendige Umbau scheiterte aber auch hier letztendlich an der Genehmigung der Innsbrucker Stadtplanung. Neue Standortideen für das Cineplexx sind jedenfalls Mangelware. Es scheint nicht so, als ob sich Innsbruck um eine Lösung bemühe, bei der eine internationale Kinokette weiterhin Steuern in der Landeshauptstadt abführen kann. |