Wie diese Woche bekannt wurde, ist der neue Eiskanal in Igls noch nicht einsatzbereit. 30 Millionen hat die Erneuerung gekostet und natürlich dürfte man sich für diesen Betrag auch ein Endresultat erwarten, das das Befahren des Eiskanals überhaupt möglich macht. Ende November steht das erste Weltcuprennen am Programm, nach dem Wochenende werden wir wissen, ob es auch in Igls stattfinden kann.
Durch diesen Fail rückt aber eine andere Frage in den Mittelpunkt: Ist es überhaupt eine gute Idee, über 30 Millionen Euro Steuergeld in Zeiten von Budgetnot in eine Randsportart zu investieren? Immerhin bekäme man doch für dieses Geld auch ein halbes Ferdinandeum, fast fünf Bozner Plätze oder könnte das Tiroler Landestheater für über neun Monate betreiben. Im Ernst: Anstatt reihenweise Schwimmbäder für die Tiroler Bevölkerung zuzusperren, könnte man doch auch einfach ein Projekt, das nur dem Spitzensport dient, erst gar nicht aufsperren.
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