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Österreich und die Inflation

Österreich und die Inflation

Der Staat Österreich arbeitet weiterhin konsequent an seiner Zerstörung.

Manchmal ist die Dummheit unserer Bundesregierung nur schwer in Worte zu fassen, wir versuchen es trotzdem. Statt sich zu überlegen, wie sie die Inflation in Österreich stoppen kann, arbeitet die Regierung weiter eifrig daran, diese voranzutreiben. Obwohl inzwischen hinlänglich bekannt ist, dass inflations­angepasste Gehaltserhöhungen zu den größten Inflationstreibern zählen, wird kräftig weiter Geld verschenkt, das der Staat nicht hat. 

Aktuell zum Beispiel werden 5,3 Milliarden Euro für die Pensionserhöhung 2024 bereitgestellt. Gleich um 9,7 Prozent erhöht man die Rentenbeiträge. Der Hintergrund ist ein einfacher, denn in unserer Demokratie der Alten sind Pen­sio­nis­tInnen die größte und wichtigste Wählerschicht. Diese gilt es erbarmungslos und um jeden Preis zu umgarnen, besonders im anstehenden Wahljahr.

Die Demokratie der Alten heizt die Inflation weiter an.

Konsequent wird mit dieser Erhöhung nicht nur die Inflation hoch gehalten, sondern auch die Ungerechtigkeit im Land vorangetrieben. Warum nicht die Mindestpensionen saftig und gerne auch um 20 Prozent erhöhen und im Gegenzug alle Pensionen über 2.500 Euro brutto gar nicht erhöhen und die dazwischen um ein paar Prozent? Dann würden Menschen, die dringend Geld brauchen, auch welches bekommen und sich Menschen, die mit ihrer Pension sehr zufrieden sind, nicht über den plötzlichen Geldsegen wundern und sich fragen müssen, ob sich Österreich diese Erhöhungen überhaupt leisten kann.

Oder einfacher formuliert: Der Staat verwendet Geld, das er nicht hat oder zumindest dringend für andere Bereiche benötigen würde, dafür, um einerseits die Inflation, die uns allen zu schaffen macht, weiter zu erhöhen und andererseits für noch mehr Ungerechtigkeit im Land zu sorgen. Gratulation: So viel Schaden auf einmal muss man erst einmal anrichten, während man vorgibt, etwas Gutes zu tun.

22. September 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Shutterstock

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