Der arabische Staatsfonds Mubadala zeigte uns diese Woche, worauf es beim Geldverleihen ankommt – nämlich auf die Sicherheiten! Denn was ihn von den anderen GläubigerInnen der Benko-Pleite unterscheidet, ist der Umstand, dass er auch auf eine Haftung von Benkos Privatstiftungen bestand, bevor er die Millionen überwies. Deshalb bekam der Staatsfonds diese Woche nicht nur 700 Millionen Euro zugesprochen, sondern darf diese auch über die Immobilien der Laura Privatstiftung realisieren. Kurzum: Benkos Prunkbau in Igls wird dabei wie viele andere in der Stiftung befindliche Immobilien unter den Hammer kommen. Geld zu Geld könnte man auch sagen, denn im Vergleich zu den meisten anderen GläubigerInnen hätte der Staatsfonds Abu Dhabis auch einen Totalausfall verkraften können – er ist nämlich gleich mehrere Hundert Milliarden Euro schwer.
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