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Frage der Woche

Stellenabbau bei Sandoz trotz Umsatzplus

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Stellenabbau bei Sandoz trotz Umsatzplus

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Diese Woche wurde bekannt, dass Sandoz plant, rund 190 Stellen am Standort Tirol abzubauen. Was auf den ersten Blick wie eine von vielen Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft anmutet, hat in diesem konkreten Fall mehrere Facetten. Vor ziemlich genau zwei Jahren eröffnete Sandoz nämlich eine neue Penicillin-Anlage am Standort, um die Unabhängigkeit vom asiatischen Markt zu gewährleisten. Allein dem Bund war dieser Umstand eine Förderung von rund 50 Millionen Euro wert, auch das Land Tirol unterstützte den Standort mit Zuwendungen.

Hinzu kommt, dass das Werk in Tirol nicht gerade durch seine zentrale Lage beeindruckt und Arbeitskräfte aus ganz Tirol und auch aus anderen Ländern anlockte. Diese planten ihren Umzug oder nahmen lange Arbeitswege auch deshalb in Kauf, weil sie davon ausgingen, einen sicheren Arbeitgeber gefunden zu haben. Zugleich durfte sich Sandoz 2025 über eine Umsatzsteigerung von 7 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro freuen, die EBITDA-Marge erhöhte sich ebenfalls – von 20,1 auf 21,7 Prozent. Oder einfacher formuliert: Sandoz verdiente unterm Strich über 2 Milliarden Euro.

Soll ein Unternehmen darauf achten, dass es optimal arbeitet, weiterwächst und die Kosten im Griff hat? Ja, natürlich. Hat ein Unternehmen, wenn es sich für einen Standort entscheidet und für diesen öffentliche Förderungen erhält, eine Verantwortung zu tragen, die über das Erreichen von Quartalszielen hinausgeht? Entscheiden Sie selbst.

 

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20. März 2026 | AutorIn: Michael Steinlechner | Foto: Shutterstock/ Freepik

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