Cupra: Auf der Ideallinie
Cupra: Auf der Ideallinie
Formentor im Renneinsatz: Eindrucksvolle DNA-Erfahrung der spanischen Sportmarke Cupra bei den Performance Days am Red Bull Ring

Cupra: Auf der Ideallinie

Wie es sich anfühlt, einen als Crossover-SUV getarnten „Sportwagen“ zu pilotieren, vermittelte die spanische Sportmarke Cupra mit dem Formentor VZ5, am Red Bull Ring.

In Spielberg ist alles möglich, was mit Beschleunigung und Adrenalin zu tun hat. Hier geben sich nicht nur Formel-1- und Moto-GP-Stars die Ehre. Die Motorsport-Rennstrecke im oberen Murtal wird auch gerne von Automobilherstellern- und Händlern genutzt, um ihre neu entwickelten Fahrzeuge PS-Experten vorzustellen und Kunden zu Testzwecken zur Verfügung zu stellen. 

High-Performance

So auch die spanische Sportmarke Cupra, für die in Österreich der heimische Seat-Importeur verantwortlich zeichnet. Dieser hat die für Ende des Jahres geplante offizielle Einführung des Topmodells Formentor VZ5 genutzt, um die alpenländischen Motorjournalisten zum „Cupra Driving Experience“ an den Red Bull Ring einzuladen.

Im Gepäck hatte Seat Geschäftsführer Wolfgang Wurm die Cupra-Modelle Ateca TSI, Leon Fünftürer und SP Kombi, Formentor Plug-in-Hybrid mit 204 PS, Formentor VZ mit 310 PS, sowie das Highlight der Veranstaltung – die bereits eingangs erwähnte High-Performance-Variante, Cupra Formentor VZ5 mit 390 PS. Die sogenannte „Cupra-DNA“ war bei dieser Tagesveranstaltung sowohl auf der Rennstrecke, als auch beim Scenic Drive außerhalb des Rings sowie auf dem Infield erlebbar, wo sich die Cupra-Hybrid-Flotte beim Hütchen-Parcours und auf nassem Terrain beweisen konnte.

Vollelektrisch in die Zukunft

Darüber hinaus gab es den elektrifizierten Born in der Cupra-Box statisch zu bestaunen, der Ende des Jahres in Österreich auf den Markt kommen wird. Das erste vollelektrische Fahrzeug der Marke Cupra startet mit einer Variante mit 204 PS, die eine Reichweite von 340 Kilometern ermöglicht. Im kommenden Jahr folgt eine Version mit 231 PS und bis zu 550 Kilometern Reichweite. Für 2024 wäre weiters die Einführung des Elektro-SUV-Coupés Tavascan mit über 300 PS und 450 Kilometer Reichweite vorgesehen. 

Der letzte seiner Art?

Für den spanischen Konzern mit Hauptsitz in Martorell stellt vor allem die Fünfzylinder-Variante des Formentor etwas ganz Besonders dar. Bei diesem Top-Modell handelt es sich um eine auf 7.000 Stück limitierte Version, wobei für Österreich nur 300 Stück vorbehalten sind. 100 davon sind schon bestellt. Wurm: „Wenn also Interesse besteht, schnell zugreifen, der Vorverkauf ist schon voll im Gange“. 

Insgesamt zeige die Cupra-Verkaufskurve in der Statistik steil nach oben. In der Alpenrepublik wurden vergangenes Jahr insgesamt 455 Cupra-Modelle verkauft und im Zeitraum Jänner bis September 2021 fuhren bereits 1.225 Cupra-Varianten aus den Schauräumen der heimischen Händler. Wurm: „In Österreich ist das Verkaufen von Autos mit relativ starken Motoren aufgrund hoher Steuern und Versicherungskosten nicht immer lustig. Vielleicht ist der VZ5 auch schon der Letzte seiner Art, denn diese Spezies von Motoren wird es wohl nicht mehr lange geben“. 

Exklusiv und schnell

Doch zurück zu den Protagonisten des Tages, dem Formentor VZ mit 310 PS und dem VZ5 mit 390 PS, die naturgemäß das den größten Teil der Aufmerksamkeit auf sich zogen. Optisch wurde der 4,45 Meter lange, 1,83 Meter breite und 1,51 Meter hohe VZ5 im Vergleich zur bisherigen Top-Variante weiter geschärft. 

Dazu tragen eine neue Spoilerlippe, Carbon-Matt-Elemente im Kühlergrill, 20-Zoll-Alufelgen in Kupferoptik, schräg übereinander liegende kupferfarbene Endrohre sowie ein markanter Heckdiffusor bei. Abgerundet wird das Gesamtbild des Hecks durch den edlen Cupra-Schriftzug und das neue, exklusive VZ5-Emblem – beide in der Farbe Schwarz Chrom. Um die Exklusivität des Formentor VZ5 zusätzlich zu betonen, haben seine Designer einen besonderen Farbton entwickelt: Taiga Grau. Diese intensive Farbe wurde speziell für die limitierte Auflage geschaffen. 

Übrigens: VZ steht für „veloz“, was im Spanischen so viel bedeutet, wie „schnell“. 

Antasten an die Ideallinie

Öffnet der Fahrer die Tür, wird das Cupra-Logo auf den Boden projiziert. Sofort stechen das sportliche Cupra-Lenkrad mit zwei Drucktasten und die Sportschalensitze aus Leder ins Auge. Das Cockpit wird von einem 12-Zoll-Infotainmentsystem dominiert, das sich intuitiv bedienen lässt. Der Druck auf die linke Taste schaltet durch die diversen Fahrmodi inklusive des Cupra-Modus. Rechts auf dem Sportlenkrad findet sich der Startknopf. Betätigt man ihn, lässt das kurze Aufheulen des 390-PS-Aggregats bereits in der Boxengasse erahnen, was auf uns zukommt: Hängende Kurven, steigende Geraden, Kerbs und das Ausloten von Grenzbereichen wollen trainiert werden. 

Endlich Vollgas

Wie man eine perfekte Runde am herausfordernden Red-Bull-Ring meistert, machte später der prominente Ex-F1-Pilot Patrick Friesacher vor, der als vorausfahrendes Pace-Car das Tempo und die Ideallinie vorgab. 

Um es vorwegzunehmen: Der Cupra Formentor VZ5 ist schnell, verdammt schnell. Und verglichen mit dem ebenso getesteten VZ mit 310 PS lässt der Fünfzylinder unüberhörbar wissen, dass er 80 zusätzliche PS und ein paar technische Finessen mehr zu bieten hat. Mit seinem 390 PS starken Fünfzylinder Turbobenziner, einem bärenstarken Drehmoment von 480 Newtonmeter und dem 4Drive-Allradsystem sprintet der Crossover-SUV in nur 4,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, ehe die Elektronik bei 250 km/h abriegelt. Im Cupra-Modus (die Wahltaste befindet sich links am Lenkrad) geht es raus aus der Boxengasse und unter orgiastischem Sound Richtung ams-Kurve. Dort heißt es voll in die Eisen steigen, denn diese Kurve ist die langsamste am Track. Die Drehzahl fällt in den Keller. Sofort wieder am Gas, schaltet das 7-Gang-DSG in Folge auf der Schönberg-Geraden wieder blitzschnell hoch und doch ist man Sekunden später in der abschüssigen Bremszone zur Rauch-Kurve wahnsinnig froh, dass das Fahrzeug dank einer hochpräzisen Bremsanlage von Akebono inklusive sechs Kolben-Bremssätteln auf der Piste picken bleibt.  

Adrenalin

Im Maschinenraum analysiert die 4Drive-Technik kontinuierlich Messwerte wie Lenkwinkel, Raddrehzahl und Giermoment, um jederzeit die optimale Antriebskraft an die einzelnen Räder zu schicken. Aufgrund der Shift-by-Wire-Technologie ist der Schalthebel nicht mehr mechanisch, sondern elektrisch mit dem Getriebe verbunden, was einen superschnellen Gangwechsel im Millisekundenbereich ermöglicht.

Nach insgesamt drei Speed-Runden (mit jeweiligem Positionswechsel der nachfolgenden drei Fahrzeuge) und einer bremskühlenden Runde geht’s voller Adrenalin zurück in die Boxengasse.

Fazit:

Der Fomentor VZ5 präsentiert sich auf der Rennstrecke als rassiger Sportwagen und vermittelt das Gefühl, Rennfahrer zu sein. Die unfassbare Kraft, der brachiale Sound und die technische Meisterleistung fesseln einen von der ersten bis zur letzten Runde. Der „Cup-Racer“ versteht sich gleichzeitig auch als familienfreundliches Fahrzeug, das im Alltag jederzeit freudvolle Momente bereitet. 

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    Der Cupra Formentor VZ5 ist schnell, verdammt schnell

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    Hängende Kurven, steigende Geraden, Kerbs und das Ausloten von Grenzbereichen wollen trainiert werden

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    Die Marke CUPRA steht für Performance, Emotion, Schönheit und Freude am Autofahren

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    Namensgeber für das sportliche Cupra-Modell ist eine Halbinsel auf Mallorca

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