Das erste Jahr ist geschafft: F.acT, das Tiroler Zentrum für Tourismus, Forschung und Medien, zieht Bilanz. Wir haben uns angesehen, wie sich das Projekt bislang entwickelt hat.
Gegründet wurde F.acT am 3. März des vergangenen Jahres mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die touristische Praxis in Tirol zu bringen und gleichzeitig eine Plattform für Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu schaffen.
Seit dem Launch hat sich einiges getan: „Die Webseite wurde mit neuen Funktionen, umfassenden Statistiken zur Tourismusentwicklung und insgesamt zwölf Themenbereichen ausgestattet, auf welchen jeweils Forschungsarbeiten, Projekte und Inspirationen aus der Praxis präsentiert werden“, heißt es aus dem Zentrum. Ergänzt wird das digitale Angebot durch Formate wie „F.acT Talks“, „F.acT Keynotes“ und den „F.acT Stammtisch“.
Netzwerk im Mittelpunkt
Zu Beginn gab es auch kritische Stimmen, insbesondere von der Landesumweltanwaltschaft, die bemängelte, dass Umwelt- und Naturschutzaspekte – etwa zu Beschneiung, Speicherteichen oder Klimafolgen – in der Darstellung zu wenig berücksichtigt würden. Diese Kritik wurde seither nicht weiter öffentlich vertieft.
Aus dem Zentrum heißt es allgemein zu den Herausforderungen des letzten Jahres: „Im ersten Jahr zeigte sich, wie entscheidend eine funktionierende Netzwerkarbeit für F.acT ist. Der Austausch mit verschiedensten Stakeholdern in Tirol schafft ein gemeinsames Verständnis für F.acT und ist damit zentral für die Weiterentwicklung.“ Der Dialog mit kritischen AkteurInnen werde weiterhin aktiv gesucht, um unterschiedliche Perspektiven einzubinden und die Inhalte laufend qualitativ weiterzuentwickeln.
Fokus auf Zugang
Für das kommende Jahr plant F.acT eine Vertiefung der bestehenden Themenfelder sowie eine stärkere Vernetzung der Inhalte. Zusätzlich soll der barrierefreie Zugang zu den Informationen ausgebaut werden.