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In Zahlen

Alpenzoo

Jährlich strömen rund 329.000 BesucherInnen in den höchstgelegenen Zoo Europas.
In Zahlen

Alpenzoo

Jährlich strömen rund 329.000 BesucherInnen in den höchstgelegenen Zoo Europas.

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Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Tirol. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die gut ausgebaute Infrastruktur. Deshalb wollen wir in der Rubrik „In Zahlen“ verschiedene touristische Infrastrukturen und ihre wichtigsten Kennzahlen vorstellen. Diese Woche präsentieren wir den Alpenzoo in Innsbruck.

Hans Psenner gilt als der „Vater des Alpenzoos“ – bereits in jungen Jahren hat er für die Idee zur Errichtung eines „Alpinen Tiergartens“ in der Öffentlichkeit geworben. 1962 wurde sein Lebenstraum schließlich Realität: Der Alpenzoo Innsbruck öffnete seine Tore und Psenner blieb bis 1979 Direktor.

Die Anlage befindet sich auf 750 Metern Höhe am Fuße der Nordkette, unterhalb der Hungerburg, und zählt damit zu den höchstgelegenen Zoos Europas. Auf einer Gesamtfläche von zehn Hektar, von denen derzeit rund fünf erschlossen sind, leben etwa 2.000 Tiere von 150 verschiedenen Arten aus dem gesamten Alpenraum.

In Zahlen:

  • Eröffnung: 1962
  • Fläche: 10 Hektar – bislang nur 5 Hektar erschlossen
  • Höhe: 750 Meter
  • Tierarten: 150
  • Individuen: 2.000 Tiere
  • Besucher 2024: 329.000
  • Eintritt: 15 Euro (Erwachsene), 8 Euro (Kinder)
  • Jahresumsatz: circa 5 Millionen
  • MitarbeiterInnen: 30-40

Ein Schwerpunkt des Alpenzoos liegt auf Wiederansiedlungsprojekten. Mehrere in Tirol ausgestorbene oder stark gefährdete Arten, darunter Bartgeier, Waldrappe und Steinböcke, haben hier einen geschützten Lebensraum gefunden. Zudem betreibt der Zoo Auffangstationen, in denen verletzte oder geschwächte Wildtiere medizinisch versorgt und gepflegt werden. Sobald sie sich erholt haben, werden sie in ihre natürlichen Lebensräume zurückgebracht.

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Der Zoo beherbergt 150 Arten und 2.000 Tiere.

Auch im Naturschutz und Forschung spielt der Alpenzoo eine zentrale Rolle. So gibt es weltweit Kooperationen mit anderen Institutionen. Zusätzlich werden Bachelor, Master, Diplom oder Doktorarbeiten betreut. Die Einrichtung leistet damit einen Beitrag zum Erhalt der alpinen Biodiversität und zur wissenschaftlichen Dokumentation bedrohter Tierarten.

02. Oktober 2025 | AutorIn: Anna Füreder | Foto: Alpenzoo Innsbruck

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