Das Innsbrucker Quantencomputing-Startup AQT (Alpine Quantum Technologies) macht seinen Ionenfallen-Quantencomputer IBEX Q1 nun über Amazon Braket verfügbar.
Dem gemeinen Amazon-User wird das nichts sagen, aber dadurch können ab sofort Industrieunternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen auf die Technologie Made in Tirol zugreifen.
In Sachen Quantentechnologie gilt Innsbruck als eines der globalen Zentren. AQT ist eines der Aushängeschilder der hiesigen Universität. Dem Spin-off der Uni Innsbruck ist vor Jahren mit dem Quantum-Volume-Rekord bereits ein Coup gelungen. Nach mehreren internationalen Kooperationen folgt hiermit nun der nächste Meilenstein.
Wofür kann man die Technologie gebrauchen?
Der Quantenprozessor erfüllt die strengen europäischen Anforderungen was Datenschutz und technologische Souveränität betrifft. Abgesehen davon lassen sich laut den Forschern dank der niedrigen Fehlerquote auch „neue Anwendungsfälle realisieren“, was für Unternehmen aus der Chemie, Finanzoptimierung, Risikoanalyse und Kryptographie besonders interessant sein könnte. Damit rückt Tirol einmal mehr ins internationale Rampenlicht – als Standort, an dem Zukunftstechnologien nicht nur erforscht, sondern auch weltweit nutzbar gemacht werden.