Mit gerade einmal 31 Jahren hat Sophia Kircher bereits viel erreicht – sowohl in Tirol als auch auf europäischer Ebene. Die Natur dient ihr als Ausgleich, den nächsten Aufstieg schon im Blick.
Die aus Götzens stammende Politikerin blickt trotz ihres jungen Alters bereits auf eine beachtliche Karriere zurück: Sie war Landtagsabgeordnete und Erste Vizepräsidentin des Tiroler Landtags, ist Obfrau der Jungen Volkspartei Tirol sowie stellvertretende Landes- und Bundesparteiobfrau der ÖVP. Seit 2024 ist sie Mitglied des Europäischen Parlaments.
Ausgleich findet sie in der Natur beim Wandern, Skitourengehen, Stand-up-Paddeln oder Klettern. „Die Natur zeigt mir, dass es – wie auch in der Politik – Momente gibt, in denen ein Gewitter aufzieht und unruhige Zeiten kommen. Doch dann kommt wieder der Sonnenschein oder man wird sogar von einem Regenbogen überrascht.“ Dass sie dabei erkannt wird, stört sie nicht: „Es ist schön, nah bei den Menschen zu sein und den Draht nicht zu verlieren.“
Nun stehen zwei Gipfel für sie an – einer politisch, einer ganz wörtlich: die Kandidatur für die Präsidentschaft der Jungen Europäischen Volkspartei im Juli und die Besteigung des Großglockners. „Es ist gut, wenn man neue Gipfel vor sich hat und sich Ziele setzt.“