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Erfolgsstory comWORX.SOLUTION

„Auf lange Sicht an Ihrer Seite”

Erfolgsstory comWORX.SOLUTION

„Auf lange Sicht an Ihrer Seite”

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Ein Gespräch mit Klaus Kandler, Geschäftsführer der Stadtwerke Wörgl, und Nicolas Steinwender, Bereichsleiter IT, über digitale Ambitionen, regionale Verantwortung und die Frage, warum Vertrauen manchmal wichtiger ist als der günstigste Preis.

Herr Kandler, die Stadtwerke Wörgl stehen für Wasser, Strom und Wärme. Wie kommt man da auf IT-Dienstleistungen?

Klaus Kandler: Das ist eigentlich historisch gewachsen. Als Stadtwerke haben wir früh in die Glasfaserinfrastruktur in Wörgl investiert – und damit begann auch unser Weg als Internetserviceprovider. Mit der Zeit wurden die Anforderungen unserer Kunden immer komplexer. Plötzlich fragte man uns nicht mehr nur nach dem Internetanschluss, sondern auch nach Sicherheitslösungen, nach Server-Wartung, nach Telefonie. Wir haben das gemacht – aber lange unter dem Radar, versteckt unter der Marke „wörglWEB“. Vor gut zwei Jahren haben wir dann gesagt: Das reicht nicht. Wir wollen das klar nach außen tragen. So ist „comWORX.SOLUTIONS“ entstanden.

Was unterscheidet „comWORX.SOLUTIONS“ von „wörglWEB“ – ist das nicht einfach eine Umbenennung?

Kandler: Nein, das wäre zu kurz gegriffen. „wörglWEB“ steht in den Köpfen der Menschen für Internet und Internetprovider – das ist die Marke, die man kennt. „comWORX.SOLUTIONS“ hingegen ist explizit für IT-Dienstleistungen positioniert: Security, Datensicherung, Cloud-Telefonie, Support. Zwei Marken, zwei klare Botschaften – damit man als Kunde sofort versteht, was man bekommt und bei wem man anklopfen soll.

Herr Steinweder, Sie verantworten den IT-Bereich. Welche Leistungen stecken konkret dahinter?

Nicolas Steinwender: Wir bieten wirklich alles aus einer Hand an – von A bis Z, was Daten und Sprache betrifft. Das fängt beim Internetanschluss an, geht über Cloud-Telefonie bis zu Client Security, Server-Wartung und Server-Housing. Für Unternehmen, die niemanden im Haus haben, der sich mit IT auskennt, übernehmen wir das als Full-Service-Paket komplett. Für Betriebe, die schon einen IT-Ansprechpartner haben, können wir einzelne Bausteine liefern – etwa eine Firewall-Lösung oder eine neue Telefonanlage.

Wer ist Ihre typische Zielgruppe?

Steinwender: Ganz klar der KMU-Bereich. Klein- und Kleinstunternehmen, die sich einfach nicht mit IT befassen wollen – und das auch gar nicht müssen. Ein Unternehmer, der Autos baut oder eine Dienstleistung erbringt, will, dass seine IT funktioniert und sicher ist. Das war’s. Wir sind die, die das abdecken. Im KMU-Segment sehen wir enormes Potenzial.

Wie überzeugen Sie Kunden, dass ein regionaler Anbieter bei IT-Sicherheit mit den Großen mithalten kann?

Kandler: Mit einem ganz konkreten Argument: Die Daten unserer Kunden liegen in Wörgl. Nicht in Irland, nicht in Amerika – in Wörgl, doppelt abgesichert. In einer Zeit, in der kaum jemand weiß, wo seine Daten eigentlich landen, ist das ein echtes Vertrauensargument. Dazu kommt: Kurze Wege, echte Ansprechpartner, persönliche Betreuung. Das schätzen unsere Kunden enorm.

Steinwender: Außerdem bringen wir als Anbieter kritischer Infrastruktur – also als Stadtwerke – von Haus aus sehr hohe Sicherheitsstandards mit. Cybersecurity ist für uns kein neues Thema, das wir jetzt gerade entdecken. Das ist Teil unserer DNA.

Welche Ihrer Leistungen läuft aktuell am besten?

Steinwender: Eindeutig zwei Bereiche: virtuelle Telefonanlagen und Managed Security. Bei der Telefonie ist der Grund technisch bedingt – die großen Anbieter haben ISDN abgeschaltet, die Unternehmen müssen umstellen. Und da die wenigsten noch in eigene Hardware investieren wollen, kommen sie zu uns. Eine neue Nebenstelle schalten wir in zwei Minuten frei. Das überzeugt.

Bei Security ist das Bewusstsein in den letzten Jahren stark gewachsen. Man liest täglich von Cyberangriffen – und mittlerweile trifft es eben nicht nur Konzerne, sondern auch kleine Betriebe. Ein einziger erfolgreicher Phishing-Angriff kann existenzbedrohend sein. Das haben die Unternehmer verstanden.

Stichwort Künstliche Intelligenz – welche Rolle spielt das für „comWORX.SOLUTIONS“?

Kandler: KI ist überall dort, wo Chancen sind, auch ein Risikofaktor. Das gilt für Unternehmen – aber leider auch für Kriminelle. Wir beobachten die Entwicklungen genau und entwickeln uns gemeinsam mit konkreten Anwendungsfällen kontinuierlich weiter. Im Unternehmen haben wir eine eigene KI-Strategie gestartet.

Steinwender: Konkret auf der Security-Seite bedeutet das: KI wird zukünftig auch für Angriffe eingesetzt werden – raffiniertere Phishing-Mails, automatisierte Attacken. Wir müssen da immer einen Schritt voraus sein. Gleichzeitig informieren wir unsere Kunden aktiv – über Newsletter. Denn der Faktor Mensch bleibt die größte Schwachstelle. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, aber man kann das Risiko deutlich reduzieren und dabei helfen wir.

Und wohin soll die Reise gehen – wo sehen Sie „comWORX.SOLUTIONS“ in fünf Jahren?

Kandler: Wir wachsen nach dem Zwiebelprinzip – von innen nach außen. Zuerst die unmittelbare Region, dann etwas weiter, dann alles, was in etwa einer halben Stunde erreichbar ist. Wir wollen nicht über Nacht explodieren, sondern stetig und gesund wachsen. Was mir dabei wichtig ist: Wir sind ein Bürger-Stadtwerk. Regionalität ist kein Marketingversprechen, sondern unser Grundprinzip – von der Wasserversorgung bis zum IT-Support. Und im Gegensatz zu so manchem privaten Mitbewerber können wir auch langfristig investieren. Uns gibt es in hundert Jahren noch. Das schafft Vertrauen – und das ist im IT-Bereich am Ende das Wichtigste.

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Klaus Kandler – Geschäftsführer, Stadtwerke Wörgl

Klaus Kandler leitet die Stadtwerke Wörgl GmbH, einen der zentralen Versorgungs- und Infrastrukturbetriebe Tirols. Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen über die klassische Daseinsvorsorge hinaus entwickelt – zuletzt mit der Gründung der IT-Marke „comWORX.SOLUTIONS“, die digitale Dienstleistungen für den regionalen KMU-Markt bündelt. Kandler steht für ein bodenständiges, bürgernahes Unternehmensverständnis: regional verwurzelt, langfristig denkend, nah am Kunden.

 

Nicolas Steinwender – Bereichsleiter IT, Stadtwerke Wörgl

Nicolas Steinwender verantwortet den gesamten IT-Bereich der Stadtwerke Wörgl. Mit seinem Team betreut er Unternehmen von der Netzwerkinfrastruktur bis zur Cybersecurity – und bringt dabei die hohen Sicherheitsstandards eines kritischen Infrastrukturbetreibers in den KMU-Alltag. Steinwender setzt auf kontinuierliche Weiterbildung, um in einem sich rasant wandelnden Umfeld immer einen Schritt voraus zu bleiben.

02. Juni 2026 | AutorIn: Kovacevic Haris | Foto: Christian Vorhofer, Atelier Hohlrieder / Magnific

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