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103 Plätze rückte Christian Scherer im diesjährigen top.tirol-Ranking der einflussreichsten TirolerInnen nach vorne und führt damit die Spitze der AufsteigerInnen an. Aber auch andere haben heuer ordentlich Plätze gutgemacht. Mit einem Sprung von über hundert Plätzen – von Rang 212 im Jahr 2024 auf 109 – ist Christian Scherer, Generalsekretär und seit Juni letzten Jahres auch Vorsitzender der Geschäftsführung des ÖSV, der größte Aufsteiger im Ranking. Neben seinem beachtlichen Karriereschub dürfte vor allem die mediale Aufmerksamkeit rund um die Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm für ein paar Zusatzränge gesorgt haben. Dahinter folgen dicht beieinander Barbara Neßler, Günther Bonn und Georg Willeit. Barbara Neßler, kürzlich in den Grünen-Bundesvorstand gewählt, klettert um 94 Plätze auf Rang 73. Günther Bonn, CEO der adsi GmbH und Vorstand des Instituts für Analytische Chemie und Radiochemie an der Universität Innsbruck, rückt um 92 Plätze auf Rang 49 vor. Sein Engagement in der Pflanzenwirkstoffforschung brachte dieses Jahr sogar Kanzler Nehammer nach Innsbruck. Und Georg Willeit, Geschäftsführer der Lebenshilfe Tirol, verbessert sich dank starker Medienpräsenz um 90 Plätze auf Rang 101. |
Karrieresprünge und mediale Aufmerksamkeit sind das Erfolgsrezept der AufsteigerInnen. |
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Das zeigt auch das Beispiel von Landesjägermeister Anton Larcher, der sich nach seiner Wiederwahl im Mai und aufgrund der kontrovers geführten Wolfsdebatte um 88 Ränge auf Platz 159 verbesserte – im Vorjahr war er mit Platz 247 im Ranking nur noch knapp vertreten. Auch Gabriele Punz-Praxmarer legt kräftig zu: Die Finanzvorständin der Montanwerke Brixlegg verbessert sich um 72 Plätze – beflügelt von ihrer erfolgreichen Wahl zur Obfrau des Fachverbands der Nichteisenmetallindustrie in der WKÖ. Ebenfalls deutlich vorgerückt ist Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth. Nach der Ablöse von Georg Dornauer im Dezember und seiner Wahl zum neuen SP-Chef Tirols mit 96 Prozent klettert er um 71 Ränge auf Platz 17.
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