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Autowelt-Unterberger: Schritt in die Zukunft

Dieter Unterberger (li.) und Betriebsleiter Michael Schotzko: Die Autowelt Innsbruck Denzel-Unterberger deckt mit seiner neuen Photovoltaik-Anlage 72 Prozent ihres gesamten Energiebedarfs

Autowelt-Unterberger: Schritt in die Zukunft

Dieter Unterberger (li.) und Betriebsleiter Michael Schotzko: Die Autowelt Innsbruck Denzel-Unterberger deckt mit seiner neuen Photovoltaik-Anlage 72 Prozent ihres gesamten Energiebedarfs

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Am 12. Dezember 2022 wurde die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Autowelt Innsbruck Denzel-Unterberger in Innsbruck in Betrieb genommen. Sie deckt knappe 70 Prozent des gesamten Energiebedarfs – für Denzel-Unterberger ein wichtiger Schritt in eine grüne Zukunft. 

Schon seit geraumer Zeit setzt Unterberger Automobile an diversen Betriebsstandorten auf Solarenergie. Nun arbeitet auch die Autowelt Denzel-Unterberger in Innsbruck mit der Kraft der Sonne: Am Dach des Betriebsgebäudes wurde eine 170 kWp Photovoltaik-Anlage 850 m2 Fläche installiert. „Ab sofort erzeugen wir 175.000 Kilowattstunden emissionsfreie Energie pro Jahr. Die Anlage liefert genügend Strom, um damit 72 Prozent unseres Gesamtbedarfs zu decken. Besonders erfreulich ist die CO2-Ersparnis von über 81 Tonnen pro Jahr“, erklärt Betriebsleiter Michael Schotzko. Die PV-Anlage soll dabei vor allem die anfallenden Energiekosten für Heizung, Klimatisierung, Kfz-Werkstatt, Spenglerei, dem Laden von E-Autos sowie den allgemeinen Stromverbrauch decken. 

Grüne Energie für die Zukunft 

Geplant und errichtet wurde die Photovoltaikanlage von den Innsbrucker Kommunalbetrieben. Für die umfassenden Erweiterungs- und Modernisierungsarbeiten investierte Denzel-Unterberger 250.000 Euro, die Anlage wird sich dabei in sechs Jahren amortisiert haben. Zusätzlich kündigt Schotzko an, in Zukunft auch noch weitere Projekte in Richtung Nachhaltigkeit umsetzen zu wollen: „Erneuerbare Energien werden spielentscheidend für die Zukunft sein. Unserer Meinung nach ist da auch die Automobilbranche dazu verpflichtet, nachhaltig zu handeln und Sonnenenergie zu nutzen. Vor allem das Einsparen von CO2 ist uns ein großes Anliegen.“ Die nächsten Projekte sind eine 50 kWp Anlage beim BMW- und MINI-Autohaus in Kufstein und eine 100 kWp Anlage beim BMW- und MINI-Autohaus in Dornbirn. 

Vom kleinen Handelsbetrieb zur angesehenen Autohausgruppe 

Das Familienunternehmen Unterberger hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der größten Automobilhändler in Österreich und Süddeutschland entwickelt. 1976 wurde das erste Autohaus in Kufstein mit fünf Mitarbeitern eröffnet. Heute beschäftigt das Traditionsunternehmen an 19 Standorten über 750 Mitarbeiter:innen und verkauft jährlich mehr als 9.000 Neu- und Gebrauchtwagen. Auch 47 Jahre nach dem Start befindet sich das Unternehmen zu 100 Prozent in Familienbesitz. Die Brüder Dieter, Gerald und Fritz Unterberger Junior sind dabei als geschäftsführende Gesellschafter gemeinsam mit Geschäftsführer Josef Gruber für die Automobilsparte verantwortlich.

 

08. März 2023 | AutorIn: Bruno König | Foto: Unterberger

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