Mit der Black Week beginnt die jährliche Rabattschlacht der Superlative. Heuer wird erwartet, dass rund 460 Millionen Euro österreichweit ausgegeben werden, wobei TirolerInnen am tiefsten in die Tasche greifen.
Je näher der November seinem Ende kommt, desto mehr steigt die Spannung im Handel – und die Kaufbereitschaft der Kundschaft. Black Week, Black Friday, Cyber Monday: Die Rabattsymphonie erreicht ihren Höhepunkt, verführt mit Tiefstpreisen und läutet für HändlerInnen den Start ins wichtige Weihnachtsgeschäft ein.
Shoppinglaune auf Rekordkurs
Heuer wollen die ÖsterreicherInnen dafür tief in die Tasche greifen: Rund 460 Millionen Euro planen sie laut einer aktuellen Repubblika-Umfrage auszugeben – 400 Millionen waren es noch im vergangenen Jahr. „Gerade in Zeiten, in denen die Geldbörse nicht ganz so locker sitzt, nutzen die Kundinnen und Kunden diese Shopping-Aktionstage besonders fleißig. Fast jeder Vierte bewertet Sondereinkaufstage wie den Black Friday und den Cyber Monday als sehr positiv, weitere 55 Prozent als eher positiv“, erklärt Handelssprecher Rainer Will.
Rund zwei Drittel der ÖsterreicherInnen wollen heuer Angebote am Black Friday oder Cyber Monday nutzen – im Schnitt mit einem Budget von 296 Euro, was ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr mit 265 Euro ist. Dabei wird voraussichtlich in Tirol und Vorarlberg (334 Euro) am meisten ausgegeben, gefolgt von Oberösterreich und Salzburg.
Online first
Für den stationären Handel kommt der zusätzliche Kaufimpuls durchaus gelegen, schließlich haben Krisenjahre und der starke Online-Wettbewerb Spuren hinterlassen. Trotzdem zieht es viele ShopperInnen nicht in die lokalen Geschäfte: 44 Prozent wollen ausschließlich online einkaufen, und nur jeder Zehnte plant, rein im stationären Handel auf Schnäppchenjagd zu gehen. Dadurch fließt ein wachsender Teil der Ausgaben ins Ausland: 71 Prozent wollen bei westlichen außereuropäischen Anbietern wie Amazon und sogar 21 Prozent bei Billigplattformen aus Fernost wie Temu und Shein bestellen.