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Branchentreff der Tiroler Wiederverwerter

Karton aus Altpapier: Berufsgruppensprecher der Tiroler Wiederverwerter Thomas Baumüller (l.) und Gremialobmann des Maschinen- und Technologiehandels LAbg. Peter Seiwald (r.) präsentierten Umweltlandesrat René Zumtobel die innovativen Konzepte der Tiroler Kreislaufwirtschaft.

Branchentreff der Tiroler Wiederverwerter

Karton aus Altpapier: Berufsgruppensprecher der Tiroler Wiederverwerter Thomas Baumüller (l.) und Gremialobmann des Maschinen- und Technologiehandels LAbg. Peter Seiwald (r.) präsentierten Umweltlandesrat René Zumtobel die innovativen Konzepte der Tiroler Kreislaufwirtschaft.

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Exklusiver Branchentreff der Tiroler Wiederverwerter mit Landesrat René Zumtobel

Zusammenkommen und über aktuelle Themen diskutieren – beim exklusiven Branchentreff der Tiroler Wiederverwerter (Sekundärrohstoffhandel der Wirtschaftskammer Tirol) standen der persönliche Austausch mit Umweltlandesrat René Zumtobel und die neue Verpackungsverordnung im Mittelpunkt:„Ein idealer Perspektivenwechsel, um die Sichtweisen des Landes zu hören, aber auch die Herausforderungen der Wiederverwerter unserem Umweltlandesrat näherzubringen“, freute sich der Berufsgruppensprecher der Tiroler Wiederverwerter Thomas Baumüller.

Recycling bringt’s

Die Tiroler Wiederverwerter sind rund 50 Unternehmen, die aus gesammelten Wertstoffen wie Metall, Holz, Papier, Glas oder Baurestmassen wieder Produkte erzeugen. Aus Alt mach Neu lautet die Devise. „Und das im Umkreis von weniger als 150 km“, rechnet Baumüller vor, „das bedeutet Synergien und größtes Einsparungspotenzial durch die Nähe der Abnehmer, spart Transportwege, hält Arbeitsplätze und Rohstoffe im Land und ist somit ökologisch und ökonomisch eine Win-win-Situation!“ Allein in Tirol werden über 1 Million Tonnen Wertstoffe wiederverwertet.

Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie

Umweltlandesrat René Zumtobel freut sich über das ressourcenschonende Agieren der Wiederverwerter: „Die Tiroler Sekundärrohstoffhändler sind ein Garant dafür, dass die Kreislaufwirtschaft in Tirol funktioniert.“ Mit der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie habe man eine wichtige Entscheidungsgrundlage in verschiedensten Handlungsfeldern – von Mobilität bis Energie – zur Erreichung des Zieles, bis 2040 klimaneutral zu sein. „Die Betriebe der Kreislaufwirtschaft sind für uns wichtige Partner. Sie alle leisten zum Erreichen der Recyclingquoten und der Klimaschutzziele einen wichtigen Beitrag.“

Verpackung mit Köpfchen

Besonders beschäftigt die Wiederverwerter aktuell die gewerbliche Verpackungsverordnung NEU und die damit verbundenen Rahmenbedingungen. Sicher ist ein Pfandsystem für Kunststoff-Getränkeflaschen und Alugetränkedosen bis 2025. Im Gelben Sack können ab 2025 künftig auch Verpackungsmetallgebinde, Dosen etc. mitgesammelt werden – was die Sammlung vereinfachen soll. „Hochwertiges Recycling setzt eine hochwertige Sammlung voraus“, appelliert Thomas Baumüller. „Unser Ziel muss sein, Verpackungen raus aus dem Rest- und Gewerbemüll!“ Green Deal und EU-Regulierungen bringen neue Herausforderungen für die Branche „Wir haben gemeinsame Herausforderungen und diese gilt es gemeinsam zu meistern“, gibt sich Gremialobmann LAbg. Peter Seiwald angesichts der zahlreichen Initiativen im Sekundärrohstoffhandel zuversichtlich .

Die Tiroler Wiederverwerter

Die über 50 Wiederverwerter sind Betriebe zwischen Reutte und Osttirol, die zukunftsweisend mit modernsten Anlagen und innovativen Produkten die Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft in den verschiedensten Bereichen – von Metall, Glas, Papier bis zu Baurestmassen – zeigen.

19. April 2023 | AutorIn: Barbara Kluibenschaedl | Foto: WKO Tirol

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