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Aus der Tourismuspraxis

Crowd-Investing statt Bankenkredit?

Aus der Tourismuspraxis

Crowd-Investing statt Bankenkredit?

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In Zeiten angespannter Zins- und Kreditmärkte rücken alternative Finanzierungsformen auch im Tiroler Tourismus stärker in den Fokus. Crowd-Investing ist eine viel diskutierte Option. Marco Riederer von der Tourismusberatung Prodinger ordnet Potenziale, Grenzen und Risiken ein.

#1 Relevanz

„Crowd-Investing ist gerade im Tourismus weiterhin ein Nischeninstrument, gewinnt jedoch selektiv an Bedeutung.“

#2 Ersatz oder Ergänzung?

„Wir sehen Crowd-Investing weniger als Ersatz klassischer Bankfinanzierungen, sondern vielmehr als ergänzendes Finanzierungs- und Kommunikationsinstrument.“

#3 Potenzial

„Aus unserer Erfahrung eignet sich Crowd-Investing vor allem für klar abgegrenzte Investitionsvorhaben – beispielsweise Erweiterungen oder Umbauten – sowie für Betriebe mit hoher Glaubwürdigkeit und stabilem operativem Geschäft.“

#4 Rendite für AnlegerInnen

„Abhängig von Laufzeit, Struktur und Risiko können die Renditeerwartungen stark variieren, aber befinden sich meist in der Bandbreite von 4 bis 6 Prozent. Neben der monetären Verzinsung spielen häufig emotionale Mehrwerte eine Rolle, etwa Gästerabatte, Bonusnächtigungen oder alternative Renditemodelle in Gutscheinform.“

#5 Risiken

„Crowd-Investing ist durchaus mit Risiken verbunden. Das betrifft beispielsweise die Nachrangigkeit gegenüber Banken oder die hohe Abhängigkeit vom operativen Betrieb, etwa hinsichtlich Auslastung, Preisniveau und Saisonalität.“

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Was ist Crowd-Investing?

Crowd-Investing ist eine spezielle Form des Crowdfunding: Viele Menschen investieren Geld in ein Projekt oder Unternehmen, mit dem Ziel, später eine finanzielle Rendite zu erhalten. Im Gegensatz zu spendenbasiertem Crowdfunding, bei dem UnterstützerInnen meist nur Dankeschöns oder Sachleistungen bekommen, sind Crowdinvestoren echte GeldgeberInnen mit Aussicht auf Gewinn.

09. Februar 2026 | AutorIn: Frau Barbara Kluibenschädl |

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