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Cupra: Emotion und Adrenalin

Cupra Formentor VZ5 im Renneinsatz: Bereits zu dritten Mal wurden die Performance Days am Red Bull Ring in Spielberg abgehalten

Cupra: Emotion und Adrenalin

Cupra Formentor VZ5 im Renneinsatz: Bereits zu dritten Mal wurden die Performance Days am Red Bull Ring in Spielberg abgehalten

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Bereits zum dritten Mal gastierte im Oktober die spanische Sportmarke CUPRA am Red Bull Ring in Zeltweg, um seine aktuellsten Modelle für Testrunden auf der Formel-1-Piste zur Verfügung zu stellen. „Stargast“ am Asphalt: das Safety Car der DTM, der Cupra Formentor VZ5 mit 390 PS!

Das Formentor-Kürzel VZ bedeutet „veloz“ und heißt übersetzt „schnell“. Für den Protagonisten der Veranstaltung ist dieses verharmlosende Adjektiv allerdings pures Understatement. Denn das aktuelle Safetycar der DTM, welches als Serienvariante mit einem 390 PS-starken 2,5-Liter Fünfzylinder-Aggregat, Allradantrieb und DSG-Getriebe bestückt ist, peitscht das 4,45 Meter lange Crossover-SUV in nur 4,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und lässt die 4,3 Kilometer lange Rennstrecke in derart sauschnellem Tempo absolvieren, dass man als Alltagsfahrer froh ist, sich auf die renntauglichen Akebono-Bremsen verlassen zu können. 

Insgesamt zehn Kurven sind am legendären Ring zu meistern, wobei man nach der langen Start-Ziel-Geraden mit Karacho auf den ersten Rechtsknick zusteuert und voll in die Eisen steigen muss, um die Reifen schädigenden Curbs zu vermeiden und auch den physikalischen Fliehkräften sicher entgegenzuwirken. 

Als ginge es um die Qualifikation fürs nächste Rennen giert der Formentor VZ5 unter orgiastischem Sound weiter auf der langen Beraufgeraden nach der folgenden Spitzkehre, wo das Cupra-SUV von rund 200 km/h auf 50 km/h abgebremst werden muss, um auch hier einen Ausritt in die Botanik zu vermeiden. Aber keine Angst, der VZ5 lässt sich mit sensationeller Präzision am Limit pilotieren und begeistert auch auf der folgenden Schönberg-Geraden mit brüllendem Sound, der aus den beiden Doppelendrohren am Heck strömt. 

Nach der nächsten Rechtskurve und den beiden schnellen Linkskurven im Infield werden in den beiden Zielkurven nochmals die einwirkenden G-Kräfte spürbar, um in weiterer Folge eine temporeduzierte Auslaufrunde zur Adrenalinsenkung und zum Abkühlen der Bremsen zu nutzen. 

Boxenstopp mit Fahrzeugwechsel: Auch die kultiviertere Formentor-Variante mit 310 PS ließ ebenso Freude auf dem Formel-1-Rundkurs aufkommen, obwohl im direkten Vergleich mit dem VZ5 eine komfortablere Abstimmung und die fehlenden Pferdestärken deutlich spürbar sind.

Cupra x Rennsport

Bei den Performance Days, die Medienvertretern, Kunden und Händlern exklusiv die Möglichkeit geben, das gesamte Cupra-Produktportfolio einschlägig und auf actionreiche Art und Weise zu testen, waren neben den Formentor-Varianten der Cupra Leon bzw. Leon SP Kombi, der Cupra Ateca und auch der rein elektrische Cupra Born vor Ort, der sogar für eine Rundfahrt außerhalb des Red Bull Rings zur Verfügung gestellt wurde.

Darüber hinaus gab es zwei aktuelle Highlights aus dem Rennsport zu bestaunen. Einerseits der aktuell stärkste Cupra Formentor VZ5 mit ABT Leistungssteigerung auf 450 PS (+60 PS) und 530 Newtonmeter (+50 NM) Drehmoment und das Gen3-Fahrzeug der Formel E das beweist, dass Elektrifizierung und Leistung perfekt zusammenpassen können: 840 Kilogramm Gewicht, 476 PS und 320 km/h Spitzengeschwindigkeit bedeuten, dass der Cupra-Bolide einen neuen Meilenstein in einer rein elektrischen Rennserie darstellt. 

Spanische Erfolgsgeschichte

Die Marke Cupra wurde 2018 gegründet und hat ihren Hauptsitz sowie eine Rennwagenwerkstatt in Martorell in der Nähe der katalanischen Hauptstadt. Weltweit lieferte Cupra bisher mehr als 150.000 Fahrzeuge aus und beweist auch, dass Elektrifizierung und Sportlichkeit zusammenpassen. 

Seat/Cupra Markenleiter Timo Sommerauer und Pressesprecher Matthias Weiskopf: „Der Cupra Tavascan, das zweite vollelektrische Modell der Marke sowie der elektrifizierte Sport-SUV Terramar werden 2024 auf den Markt kommen. 2025 soll das erste urbane E-Auto, das vom Konzept des Cupra Urban Rebel inspiriert ist, folgen“, kennen die heimischen Markenexperten den zukünftigen Cupra-Fahrplan. Übrigens: Cupra-Fans können sich schon einen Produktionsslot sichern, denn der Tavascan ist online unter www.cupraofficial.atbereits bestellbar.

Bezüglich der Zukunft der Marke Seat: „Seat ist für den Konzern, aber auch für die heimischen Händler essenziell wichtig. Dank ausgezeichneter Preispolitik wollen wir damit das Einstiegs-Segment bedienen und konnten dadurch einen Marktanteil von 5,5 Prozent in Österreich erreichen. Die aktuelle Botschaft aus dem Seat-Konzern ist, dass die Modelle über das Jahr 2030 hinaus produziert werden. Was danach folgt, steht derzeit noch in den Sternen“, macht Markenleiter Timo Sommerauer der Gerüchteküche um das Ableben von Seat ein Ende. Last, but not least soll auch die Seat-Marke Mò forciert werden, dessen eScooter eine optimale Fortbewegung im urbanen Bereich garantieren. 

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25. Oktober 2023 | AutorIn: Walter Mair | Foto: Mair, Cupra

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