Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Tirol. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die gut ausgebaute Infrastruktur. Deshalb wollen wir in der Rubrik „In Zahlen“ verschiedene touristische Gebäude und ihre wichtigsten Kennzahlen vorstellen. Diese Woche präsentieren wir das Bergbaumuseum in Hall.
Das Bergbaumuseum Hall gibt Einblick in die Geschichte des Salzabbaus, der die Region über Jahrhunderte geprägt hat. Bereits im 13. Jahrhundert wurde im Halltal Salz gewonnen, das als „weißes Gold“ eine bedeutende Einnahmequelle darstellte. Bereits vor der Schließung des Bergbaus im Jahre 1967 wurde ein Museum eingerichtet, um die Arbeitswelt unter Tage erlebbar zu machen. Das jetzige Aussehen erhielt das Museum durch einen Umbau, der im Jahr 2000 vorgenommen wurde.

In Zahlen
- Salzabbau in Hall: 1244 bis 1967
- Erstes Museum: 1926
- Schließung des Bergbaus: 1967
- Umbau (heutiges Museum): 2000
- Dauer einer Führung: 1 Stunde
- Eintritt: 12 Euro (Erwachsenentarif)
Stollen, Werkzeuge und der Berbau-Alltag
Im Zentrum steht ein nachgebautes Stollensystem, durch das BesucherInnen wie in einem echten Bergwerk gehen können. Ergänzt wird dies durch historische Werkzeuge, Karten des weit verzweigten Stollennetzes sowie Mineralien und Salzproben. Auch der Arbeitsalltag der Bergleute wird anschaulich dargestellt. Ganzjährige und regelmäßige Führungen im Bergbaumuseum in Hall finden jeweils Montag, Donnerstag und Samstag um 11:30 Uhr statt.
