Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Tirol. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die gut ausgebaute Infrastruktur. Deshalb wollen wir in der Rubrik „In Zahlen“ verschiedene touristische Gebäude und ihre wichtigsten Kennzahlen vorstellen. Diese Woche präsentieren wir das Naturparkhaus Kaunergrat.
Das Naturparkhaus Kaunergrat liegt auf rund 1.559 Metern Höhe am Piller Sattel an der Gachenblickstraße zwischen dem Kaunertal und dem Pitztal. Es fungiert als Informationspoint, Naturschutzzentrum und Eingangstor zum Naturpark Kaunergrat und verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Region voranzutreiben. Vom Naturparkhaus aus führen außerdem zahlreiche Wege in die Umgebung und machen es damit zum ganzjährigen Ausgangspunkt für Wanderungen.

Direkt vor der Terrasse des Restaurants im Naturparkhaus Kaunergrat erstreckt sich der Naturpark.
Der Naturpark selbst selbst erstreckt sich auf einer Fläche von fast 600 Quadratkilometern zwischen Pitztal, Kaunertal und dem Oberen Inntal und umfasst vielfältige Hochgebirgslandschaften, Moore, Trockenrasen, Wälder und alpine Lebensräume, darunter auch das Piller Moor und der Venet.

Die Ausstellung im Naturparkhaus zieht jährlich 20.000 BesucherInnen an.
In Zahlen
- Eröffnung am 19. April 2007
- Baukosten: 2,3 Millionen Euro
- Baukosten bei der Erweiterung bzw. dem Umbau im Jahr 2025: 2 Millionen Euro
- 100.000 BesucherInnen pro Jahr
- Ausstellungsfläche „Magie der Vielfalt“: 200 Quadratmeter
- 20.000 AusstellungsbesucherInnen jährlich
- Ausstellungseintritt für Erwachsene: 7 Euro
- 80 Sitzplätze auf der Terrasse
- 80 Sitzplätze im Restaurant

Neben Ausstellung, Restaurant und Shop gibt es im Naturparkhaus auch Seminarräume.
Zum Angebot des Hauses gehören neben der interaktiven Ausstellung „Magie der Vielfalt” auch ein Restaurant mit Sonnenterrasse, ein Natur-Kinderspielplatz, ein Shop mit regionalen Produkten, Seminarräume sowie die Aussichtsplattform „Gacher Blick”, die einen weiten Panoramablick über das Oberinntal ermöglicht. Die Infrastruktur ist weitgehend barrierefrei gestaltet, sodass auch mobilitätseingeschränkte Gäste die Ausstellung und Teile des Außenbereichs nutzen können. Auch das Piller Moor kann barrierefrei besucht werden.