VertreterInnen von acht verschiedenen Christkindlmärkten stellten ihre Konzepte und Neuigkeiten für die kommenden Märkte vor. Unter der Marke „Advent in Tirol“ wurde eine Gruppierung geschaffen, die von Seefeld bis nach St. Johann reicht – mit dem gemeinsamen Ziel, die vorweihnachtliche Zeit einzuläuten.
Eines haben alle Märkte gemeinsam: Keine Spur von Teuerung – zumindest bei den Preisen für Glühwein. Die Spanne soll im Bereich zwischen 3,50 und 4,50 Euro liegen. Ein Wert, der naturgemäß höher ausfällt, ist Jahr für Jahr die Wertschöpfung, wie Robert Neuner von der Bergweihnacht Innsbruck erklärt: „Aus einem ausgegebenen Euro am Weihnachtsmarkt werden in der Folge vier Euro für die Region.“ Auch die Auswirkungen für den Arbeitsmarkt sind nicht zu unterschätzen, wie Neuner meint: „Der Adventmarkt ist verantwortlich für über 1.000 Arbeitsplätze, die in der Zeit geschaffen werden.“
Viel zu entdecken gibt es auch in diesem Jahr: In Innsbruck trinkt man den Glühwein aus einer neuen Limited-Edition-Tasse, in Hall schmückt ein überdimensionaler Adventskalender die Häuser am Stadtplatz und in Seefeld können am Engerlpostamt Briefe an das Christkind geschrieben werden. Einen besonderen Tipp für die BesucherInnen liefert Robert Neuner: „Der Pfand für die Tassen liegt bei vier Euro, vielleicht steigt er ja in Zukunft auf sechs Euro. Investieren lohnt sich!“ Wer braucht denn schon Fonds, Kryptowährungen und Co., wenn es Weihnachtsmarkt-Tassen gibt?

Maria Chelucci (Achenseeschifffahrt), Florian Neuner (Tirol Werbung), Sabine Geir (Alpbachtal Tourismus), Andreas Brunner (Stadtmarketing Schwaz), Lisa Krenkel (TVB Seefeld), Robert Neuner (Bergweihnacht Innsbruck), Anny Franzelin (Stadtmarketing Hall in Tirol) und Matthias Zeinzinger (TVB Kufsteinerland) (v.l.).