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In Zahlen

Der Iseltrail

Der Iseltrail geht entlang des letzten frei fließenden Gletscherflusses der Ostalpen.
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Der Iseltrail

Der Iseltrail geht entlang des letzten frei fließenden Gletscherflusses der Ostalpen.

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Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Tirol. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die gut ausgebaute Infrastruktur. Deshalb wollen wir in der Rubrik „In Zahlen“ verschiedene touristische Einrichtungen und ihre wichtigsten Kennzahlen vorstellen. Diese Woche präsentieren wir den Iseltrail in Osttirol.

Der Iseltrail in Osttirol erschließt einen der letzten wilden Gletscherflüsse Europas. Der rund 80 Kilometer lange Weitwanderweg führt in fünf Etappen von Lienz bis zur Gletscherquelle am Umbalkees. Die Route wurde so angelegt, dass sie landschaftlich sensible Räume respektiert und gleichzeitig zugänglich macht.

Umbalksee TVB Osttirol

Die letzte Etappe führt von der Clarahütte zur Gletscherzunge am Umbalkees.

 

In Zahlen:

  • Eröffnung: 2020
  • Länge: circa 80 Kilometer
  • Etappen: 5
  • Gesamte Gehzeit: circa 22 Stunden
  • Gesamter Anstieg: 2.120 Höhenmeter
  • Höchster Punkt: 2.550 Meter
  • Hängebrücke (seit 2024):
    • Spannweite: 84 Meter
    • Höhe über der Iselschlucht: 90 Meter

Finanzierung und Investitionen:

  • Gesamtkosten für den Wegestart: 1.000.000 Euro
  • Zusätzliche Mittel aus dem Tiroler Konjunkturpaket (Land Tirol): 500.000 Euro zur infrastrukturellen Aufwertung (Rastplätze, Wegesanierung, Beschilderung …)
  • Kosten der Hängebrücke: 500.000 Euro

 

Hängebrücke TVB Osttirol

Seit 2024 überspannt eine 84 Meter lange Hängebrücke als Teil des Iseltrails die Iselschlucht zwischen Virgen und Prägraten.

 

Touristischer Motor

Für den Tourismus in Osttirol spielt der Iseltrail eine zunehmend zentrale Rolle. Er bringt BesucherInnen in weniger frequentierte Regionen, unterstützt kleine Beherbergungsbetriebe entlang der Strecke und fördert eine Form des Reisens, die auf Entschleunigung und Naturbeobachtung setzt. 2023 wurde das Projekt mit dem Touristica Award ausgezeichnet.

17. Juli 2025 | AutorIn: Barbara Kluibenschädl | Foto: TVB Osttirol / Waldner Ramona

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