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Digitalisierung im Immobilienbereich

Techem Webinar am 29. November

Digitalisierung im Immobilienbereich

Techem Webinar am 29. November

Der Klimawandel und die damit verknüpfte Energiewende sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. Klar ist: Ohne Digitalisierung und smarte Lösungen wird beides schwer zu managen sein. Insbesondere im Immobilienbereich, wo ein großer Anteil der globalen CO2 Emissionen entsteht, herrscht Handlungsbedarf. Im Rahmen seines virtuellen Vortrags „Energiemanagement für Immobilien neu gedacht“ präsentierte Dr. Steffen Robbi, Bau- und Digital-Experte, Ansätze und neue Ideen, um den Immobilienbereich nachhaltiger aufzustellen und noch energieeffizienter zu machen. Das Webinar fand am 29.11.2022, im Rahmen einer neuen Veranstaltungs-Reihe von Techem, statt. Kernaussage von Dr. Robbi: „Die digitale Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft muss zu einer wesentlichen Steigerung der Effizienz beitragen – und zwar bzgl. Ressourcen, Energie und Kosten.“

Die Branche im Wandel

DI Dr. Steffen Robbi, Wohnbau-Experte und Geschäftsführer von „Digital findet Stadt“ skizzierte die bisherigen positiven Entwicklungen im Bereich Energiemanagement – insbesondere im Bereich „Dämmung“. Er demonstrierte, dass ein Wandel im Denken, vor allem unter dem Aspekt der CO2-Emissionen im Gebäudesektor nötig war – denn „38 % der CO2 Emissionen entstehen dort!“.[1] Energiemanagement sei daher heute völlig neu zu denken – weg von Dämmung (weil neue Häuser bereits gut gedämmt sind), hin zu ganzheitlichen Perspektiven. Dr. Robbi dazu: „Dekarbonisierung des Immobilienwesens bedeutet nicht nur den Energieverbrauch fürs Heizen, Kühlen und den Strom zu senken, sondern umfassend und vernetzt zu denken. Die Mobilität der Nutzung spielt eine elementare Rolle, ebenso wie die verbauten Materialien. Die Vernetzung von erneuerbarer Energieerzeugung mit intelligent gesteuertem Eigenstromverbrauch und elektrischen Mobilitätskonzepten bietet zukunftsfähige Lösungen.“

Nachhaltigkeit braucht Digitalisierung und New Work

Auch neue Regulationen, die Daten verlangen – etwa wie die Nachhaltigkeits-Reporting-Pflicht, EU-Taxonomie und Transparenz bei Finanzprodukten – sind starke digitale Treiber. Das alles führe zu einem massiven Umdenken, so der Experte. Robbi zeigte anhand von aktuellen Daten und konkreten Praxis-Beispielen, dass z.B. das Homeoffice bleiben wird – auch nach Corona. Und dies zum Umdenken und der Neugestaltung von Flächenmanagement von Büros führt, bzw. führen sollte.

Bauwirtschaft seit 2019 vermehrt unter Druck

Nicht nur Klimaschutz, Energiewende und neue Regulatorien verursachen Änderungen in der Bau- und Immobilienbranche, sondern – zumindest seit 2019 immer mehr – auch disruptive Technologien wie etwa 3D Printing, off site Produktion und neuartige Materialien. Die Konsequenz, so Robbi: „Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten, das zeigen Daten sehr deutlich: 29 % nutzen bereits regelmäßig Buildings Information Modelling/BIM[2], 31 % schon bei Pilotprojekten und 17 % planen bereits.“[3]

Künstliche Intelligenz (AI)

Mit digital vernetzten Lösungen und Geräten kann man den Energieverbrauch verringern, die Effizienz steigern und die regenerative Energieerzeugung sektorübergreifend vernetzen. Durch Digitalisierung ist ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand machbar und finanzierbar. Steffen Robbis Ausblick auf die Zukunft: „Der Einsatz künstlicher Intelligenz wird es zunehmend ermöglichen, dass die Gebäudetechnik sich dem Nutzer anpasst. Bedarfsgesteuerter Betrieb senkt die Kosten der Betriebsführung – ohne, dass die Qualität der Nutzung darunter leidet.“

Über DI Dr. Steffen Robbi:

Gründer und Geschäftsführer des Innovationslabors Digital Findet Stadt, Österreichs größter Plattform zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft. Zuvor war er u.a. als Business Manager und Senior Engineer am AIT (Austrian Institute oft Technology) für den Bereich Digital Building Technologies verantwortlich.

12. Dezember 2022 | AutorIn: Comm:unications | Foto: Shutterstock

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