Kreativität am Herd braucht Klarheit im Kopf – und die holt sich Benjamin Parth beim Training. Für den Tiroler Spitzenkoch sind Sport, Struktur und Selbstdisziplin keine Nebensache, sondern das Fundament seiner täglichen Höchstleistung.
Für Benjamin Parth beginnt Spitzenküche nicht am Herd, sondern im Fitnessstudio. Was für viele ein Ausgleich zum Alltag ist, gehört für den vielfach ausgezeichneten Küchenchef des Gourmetrestaurants Stüva im Hotel Yscla in Ischgl ganz selbstverständlich zum Berufsleben dazu. „Sport ist für mich kein Hobby, sondern ein fester Bestandteil meiner Arbeit“, stellt Parth klar. Deshalb startet der zweifache Vater jeden Tag mit einer Stunde Krafttraining – lange bevor in der Küche die erste Kelle geschwungen wird.
Klarer Kopf, klarer Ablauf
Die Bewegung am Morgen helfe ihm, den Kopf freizubekommen und fokussiert zu bleiben – eine Fähigkeit, die in seinem Metier unverzichtbar ist. Denn es geht täglich um Präzision, Tempo und kreative Höchstleistung. „Meine Arbeit fordert mich körperlich und mental gleichermaßen“, sagt der Chef de Cuisine. „Die tägliche Trainingseinheit ist für mich der beste Weg, um Stress abzubauen.“ Die klare Struktur prägt dabei nicht nur seinen Tagesablauf, sondern auch das Geschehen am Herd: Jeder Handgriff ist durchdacht, jeder Ablauf getaktet. Sein persönlicher Anspruch: jeden Tag ein Stück besser werden.