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Doc2Me mit Riesenerfolg

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Über das Startup Doc2Me wurde an dieser Stelle schon oft berichtet, damals noch unter dem Namen Femble. Nun hat es hat einen bemerkenswerten Erfolg erzielt.

Von mehr als 1.500 geprüften Startups hat der Prager Risikokapitalgeber PurposeTech am Ende nur sieben ausgewählt, die nicht nur wirtschaftlich vielversprechend sind, sondern auch einen gesellschaftlich wertvollen Zweck erfüllen. Doc2Me ist das einzige österreichische Unternehmen auf ihrer Liste.

Vom Zyklus-App-Start zu einem internationalen HealthTech

Bekannt wurde Doc2Me ursprünglich 2020 unter dem Namen femble, einer Zyklus-App. Nach einer Neuausrichtung des Geschäftsmodells wagte das Gründerteam um Lina Graf, Daniel Steiner und den Co-Founder Thomas Schwarz den Schritt in die USA. Mit an Bord ist inzwischen auch der erfahrene FemTech-Investor Raoul Scherwitzl, Gründer von Natural Cycles.

Worum es bei Doc2Me geht

Doc2Me hat eine Plattform entwickelt, die medizinischem Fachpersonal hilft, verlässliche Gesundheitsinformationen digital bereitzustellen – etwa in Form von Videos oder Blogbeiträgen. Das Ziel: Patient:innen sollen leicht zugängliche, personalisierte und vor allem vertrauenswürdige Informationen bekommen – genau hier liegt der Purpose, der dem Kapitalgeber wichtig ist.

Warum die Auszeichnung zählt

„Top 0,5 Prozent“ heißt in diesem Fall: Nur eine winzige Auswahl aus über 1.500 Startups schafft es ins Portfolio von PurposeTech. Der Fonds investiert vor allem sehr früh (Pre-Seed) und beschleunigt das Wachstum von Jungunternehmen in den Bereichen Gesundheit, Klima und „Future of Work“.

Für Doc2Me bedeutet das nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Zugang zu einem starken Netzwerk und internationale Sichtbarkeit – besonders wichtig für die Expansion in den DACH-Raum und nach New York.

Wachstum und Ausblick

Schon jetzt wächst das Unternehmen nach eigenen Angaben um 70 Prozent pro Monat. In der aktuellen Beta-Phase arbeitet Doc2Me mit ersten Praxen und Kliniken in Bereichen wie Gynäkologie, Dermatologie und Orthopädie zusammen.

Der HealthTech-Sektor gilt als Wachstumsmarkt: Bis 2030 soll er allein in Europa auf über 200 Milliarden Euro anwachsen. Doc2Me will mit seiner Lösung ein Stück dieses Marktes erobern – und zeigt, wie ein Startup aus Tirol internationale Maßstäbe setzen kann.

30. September 2025 | AutorIn: Haris Kovacevic | Foto: Femble

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