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E-Mobilität als Chance für Unternehmen

Helmut-Klaus Schimany, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband eMobility Austria, René Zumtobel, Landesrat für Verkehr, Klima- & Umweltschutz und Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, eröffneten das Vernetzungstreffen E-Mobilität im Rahmen der E3+ Mobility Convention 2023.

E-Mobilität als Chance für Unternehmen

Helmut-Klaus Schimany, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband eMobility Austria, René Zumtobel, Landesrat für Verkehr, Klima- & Umweltschutz und Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, eröffneten das Vernetzungstreffen E-Mobilität im Rahmen der E3+ Mobility Convention 2023.

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Um nachhaltige und umweltfreundliche Mobilitätsformen ging es am 23. Mai bei einem von der Plattform „Klima, Energie & Kreislaufwirtschaft” (KEK) der Standortagentur Tirol veranstalteten Vernetzungstreffen im Rahmen der E3+ Mobility Convention 2023. Eine zentrale Rolle spielten dabei auch die Themen erneuerbare Energien sowie digitale Innovationen, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mobilitätswende darstellen.

In der Olympiaworld in Innsbruck kamen am 23. Mai VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft zusammen und diskutieren über die Chancen und Herausforderungen, mit denen sich die Automotive-Industrie angesichts des Klimawandels konfrontiert sieht. Das Treffen galt als Auftakt der E3+ Mobility Convention, die am 24. und 25. Mai ebenfalls in der Olympiaworld Innsbruck stattfindet. Der international renommierte Kongress gastiert erstmals in Tirol und fokussiert die nötigen Transformationsprozesse in den Sektoren Mobilität, Energie sowie Tourismus, die es braucht, um der Klimakrise entgegenzuwirken. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Fahrzeuge - im Besonderen auch emissionsarme Nutzfahrzeuge wie Transporter, LKW und Busse - vor Ort in Innsbruck zu testen.

Mobilitätswende aktiv und auf allen Ebenen gestalten

Landesrat für Verkehr, Klima- & Umweltschutz René Zumtobel ist sich der Bedeutung umweltfreundlicher Mobilitätsformen bewusst: „In Tirol haben wir uns das Ziel gesetzt, eine Vorreiterregion bezüglich dekarbonisierter und zukunftsweisender Mobilität zu werden: Bis 2035 werden alle Busse im öffentlichen Verkehr auf emissionsfreie Antriebe umgestellt. Hierfür bedarf es die rechtlichen, finanziellen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu schaffen und wir sind als Politik gefordert, dies gemeinsam mit Verkehrsverbund und -unternehmen konsequent zu verfolgen.”

Digitalisierung, Sektorkopplung und Elektrifizierung

„Die Abkehr von Verbrennermotoren bedeutet natürlich einerseits Unsicherheit, gleichzeitig zeigt dieser Wandel Chancen für innovative Unternehmen auf, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese ergeben sich daraus, dass der Verkehr der Zukunft nicht auf Digitalisierung, Sektorkopplung und Elektrifizierung verzichten kann. Hier gilt es sinnvolle Synergien zu schaffen”, so Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol. „Wir als Standortagentur Tirol offerieren zahlreiche Dienstleistungen und Angebote, um Unternehmen bei ihren Innovations- und Wachstumsvorhaben zu unterstützen. Gerade in der Automotive-Industrie eröffnen sich in den kommenden Jahren enorme Marktchancen. Innovative Unternehmen haben die Möglichkeit, diese zu nutzen.”

Auswirkungen auf den Energie-Sektor und die Wirtschaft

Helmut-Klaus Schimany, Vorstandsvorsitzender Bundesverband eMobility Austria, ist überzeugt: „Veranstaltungen wie diese, die der Vernetzung von ExpertInnen dienen, sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, wenn es darum geht, die Mobilitätswende aktiv und auf allen Ebenen voranzutreiben. Der Transformationsprozess hin zur E-Mobilität ist unumkehrbar, darin sind sich so gut wie alle ExpertInnen einig. Unklar ist noch, wie der Weg hin zur Dekarbonisierung der Mobilität verlaufen wird. Dies möchten wir als Bundesverband eMobility gemeinsam mit Politik und Wirtschaft mitgestalten.”

24. Mai 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Standortagentur Tirol

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