In dieser Rubrik möchten wir Ihnen kleine, aber feine Empfehlungen aus der bunten Welt der Bücher, Dokus und Podcasts geben. Heute im Angebot: geopolitische Unternehmensrisiken, Ermüdung am Arbeitsplatz und digitale Infrastruktur.
Ein Buch.
„Die Stunde der Nashörner“ von Ansgar Baums und Thomas Ramge
- Verlag: Murmann
- Erscheinungstermin: 2025
- Seitenzahl: 240

Risiken, die lange sichtbar sind und dennoch ignoriert werden, nennt man „graue Nashörner“. Für europäische Unternehmen werden sie im geopolitischen Spannungsfeld zwischen den USA und China immer relevanter. Handelskonflikte, Exportkontrollen, Rohstoffknappheit und technische Standards dienen zunehmend als politische Werkzeuge. Wer diese Entwicklungen unterschätzt, gerät schnell zwischen die Fronten. Geopolitikexperte Ansgar Baums und Technikexperte Thomas Ramge zeigen, warum ein bewusster Umgang mit geopolitischen Risiken notwendig ist, wie der digitale Systemkonflikt funktioniert und mit welchen Strategien Unternehmen sich darauf einstellen können.
Eine Doku.
„Psycho - Ich und Burnout“ von Franziska Wielandt und Marie Villetelle
- Zu sehen bei: Arte.tv, zdf.de
- Erscheinungstermin: 2024
- Dauer: 27 Minuten

Kurz bevor der Körper streikt, scheint oft alles noch wie gewohnt zu funktionieren. Man arbeitet weiter, immer schneller – bis plötzlich gar nichts mehr geht. Anhand der Fälle von Sarah und Dimitri erklärt die Arbeitsforscherin Magdalena Wekenborg: Erschöpfung ist keine Modeerscheinung, sondern die ernsthafte Folge belastender und ungesunder Bedingungen am Arbeitsplatz.
Ein Podcast.
„Brutcast“ von Der Brutkasten, Folge „Tech-Diplomatie in Zeiten geopolitischer Spannungen“
- Zu hören bei: Spotify, Apple Podcasts, SoundCloud
- Erscheinungstermin: Dezember 2025
- Dauer: 22 Minuten

Im Podcast „Brutcast“ von der österreichischen Start-up-Plattform Der Brutkasten sprechen GründerInnen über ihre Erfahrungen in der Start-up-Welt. In der Folge „Tech-Diplomatie in Zeiten geopolitischer Spannungen“ erzählt Martin Rauchbauer, Gründer des Tech Diplomacy Network und langjähriger Gestalter von Open Austria im Silicon Valley, welchen Einfluss große Technologiekonzerne heute auf internationale Beziehungen ausüben und warum Europa bei Themen wie KI, digitaler Infrastruktur und Zukunftstechnologien selbstbewusst agieren sollte.
