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Neue Studie

Filmförderung bringt 9,6 Millionen Euro

Die Cine Tirol Förderung unterstützt zahlreiche Filmproduktionen – darunter den Alpenkrimi „Jennerwein – Hochsaison“, der in Garmisch-Partenkirchen und Seefeld gedreht wird.
Neue Studie

Filmförderung bringt 9,6 Millionen Euro

Die Cine Tirol Förderung unterstützt zahlreiche Filmproduktionen – darunter den Alpenkrimi „Jennerwein – Hochsaison“, der in Garmisch-Partenkirchen und Seefeld gedreht wird.

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Was vor der Kamera passiert, wirkt auch hinter den Kulissen. Eine aktuelle Studie zeigt, welchen Beitrag die Filmförderung von Cine Tirol leistet: Zwischen 2021 und 2024 entstanden über 9,4 Millionen Euro Wertschöpfung, 132 Jahresarbeitsplätze und ein langfristiger Imageeffekt.

Tirols Landschaft bringt nicht nur SportlerInnen ins Schwärmen, sondern dient seit Jahrzehnten auch als eindrucksvolle Filmkulisse. Ob ein Doktor in den Alpen, ein Spionageagent vor verschneiten Gipfeln oder Bollywood-Tänzer mit großen Gefühlen: Die Berge liefern starke Bilder für unterschiedlichste Geschichten. So wurden zwischen 2021 und 2024 hierzulande 276 Film- und Fernsehproduktionen realisiert, 46 davon mit einer Förderung von Cine Tirol.

Welche Effekte diese Förderung auf Wertschöpfung, Beschäftigung und Standortentwicklung hat, untersuchte eine aktuelle Studie von Paul und Collegen Consulting im Auftrag der Wirtschaftskammer Tirol.

Fördergelder mit Hebelwirkung

Das Ergebnis: Die geförderten Produktionen gaben im Untersuchungszeitraum rund 19,5 Millionen Euro direkt in Tirol aus. Daraus entstand eine unmittelbare Bruttowertschöpfung von mehr als 6,5 Millionen Euro. Unter Einbeziehung indirekter und induzierter Effekte steigt die gesamte Bruttowertschöpfung auf etwa 9,6 Millionen Euro. Besonders deutlich fällt dabei der sogenannte Förderhebel aus: Jeder eingesetzte Förder-Euro erzeugt mindestens drei Euro an Wertschöpfung.

Auffällig ist zudem die Konzentration der Ausgaben: Zwar fördert die Cine Tirol rund 17 Prozent der Projekte, diese stehen jedoch für etwa 60 Prozent der gesamten Produktionsausgaben. „Die Zahlen zeigen, dass Cine Tirol die dicken Fische ins Land holt“, bringt es Studienautor Michael Paul auf den Punkt.

Filmförderung sichert Arbeitsplätze

Auch die Beschäftigungseffekte fallen ins Gewicht. Insgesamt werden durch die Filmförderung in Tirol 132 Jahresarbeitsplätze gesichert. Neben den direkten Beschäftigten in der Filmproduktion, profitieren auch zahlreiche weitere Branchen – von technischen DienstleisterInnen über Transport und Logistik bis hin zu Hotellerie und Gastronomie. „Gerade in einem kleinen Markt wie Tirol sind diese Multiplikatoreffekte volkswirtschaftlich besonders relevant“, betont Paul.

Film als Imageträger

Doch der Mehrwert geht über reine Kennzahlen hinaus. „Auch Branchen, die nicht direkt an der Produktion beteiligt sind, profitieren“, erklärt der Studienautor. Gerade in Tirol zeige sich das etwa im Tourismus: Bilder aus Film und Fernsehen prägen die Wahrnehmung des Landes und beeinflussen Reiseentscheidungen. „Filmwirtschaft wirkt damit als vernetzte Industrie, deren Effekte weit über den eigentlichen Dreh hinaus in unterschiedliche Branchen ausstrahlen.“

04. Februar 2026 | AutorIn: Anna Füreder | Foto: W&B Television​/Marc Reimann

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