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Grundstein für erstes Hochhaus aus Holz in Innsbruck gelegt

v.l.) Josef Geisler (Aufsichtsratsvorsitzender TIROLER), Isolde Stieg (Vorstandsdirektorin) und Franz Mair (Vorstandsvorsitzender) und beim Versenken der Zeitkapsel.

Grundstein für erstes Hochhaus aus Holz in Innsbruck gelegt

v.l.) Josef Geisler (Aufsichtsratsvorsitzender TIROLER), Isolde Stieg (Vorstandsdirektorin) und Franz Mair (Vorstandsvorsitzender) und beim Versenken der Zeitkapsel.

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Die TIROLER VERSICHERUNG baut das erste Hochhaus aus Holz mit begrünter Fassade in der Innsbrucker Innenstadt. Am 29. November wurde der Grundstein gelegt. 

Mitten im Zentrum (Ecke Wilhelm-Greil-Straße/Gilmstraße) baut die TIROLER VERSICHERUNG eine neue Zentrale – und damit ein Vorzeigeprojekt: das erste Hochhaus aus Holz in der Innsbrucker Innenstadt mit begrünter Fassade.

Der Baustart erfolgte im Juni 2022 – der Abriss des Altbestandes ist nun abgeschlossen, die Baugrube gesichert. Am 29. November konnte der Grundstein gelegt werden – damit liegen die Arbeiten im Zeitplan.

Leuchtturmprojekt für Tirol

Die neue Zentrale der TIROLER wird aus Holz errichtet, neben begrünten Fassaden sind auch Dachgärten in der Größe von 625 Quadratmetern vorgesehen. Pflanzen tragen maßgeblich zur Abkühlung der Umgebung bei und nehmen CO2 aus der Umgebung auf – somit haben sie gleich mehrere positive Effekte auf das Klima. Besonderes Augenmerk liegt beim Neubau auf Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien. Angestrebt wird der klimaaktiv gold Standard.

Josef Geisler: „Dieser Bau ist beispielhaft für ganz Tirol. Die TIROLER zeigt, dass es möglich ist, auch in dieser Größenordnung und in dieser Lage ein Objekt zu verwirklichen, das einen aktiven Beitrag zu einer Verbesserung des Klimas leistet. Wir werden im Land noch viele solcher Initiativen brauchen, um die Klimawende zu schaffen.“  

„Wir errichten ein Bauwerk, von dem auch die kommenden Generationen profitieren werden“, so Vorstandsvorsitzender Franz Mair, „einen nachwachsenden Rohstoff zu nutzen und aktive Maßnahmen gegen die Erwärmung der Innsbrucker Innenstadt zu ergreifen, ist nur ein Aspekt unseres Vorhabens. Der Neubau wurde notwendig, da das alte Gebäude schlichtweg zu klein geworden ist und eine Erweiterung nicht möglich war. Gegen den Branchentrend setzen wir neben Digitalisierung auf den Ausbau der persönlichen Beratung und Betreuung. Mit dem Neubau bieten wir unseren hochqualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten einen modernen, gesunden Arbeitsplatz im Zentrum der Landeshauptstadt.“ 

Höchste Sicherheitsstandards

Auch in puncto Sicherheit geht die TIROLER neue Wege – hier ist das Ziel ebenfalls, eine Vorreiterrolle einzunehmen. „Wir erfüllen höchste Sicherheitsstandards in allen Bereichen. Unsere Hochdruck-Wassernebellösch-Anlage kommt mit sehr wenig Wasser aus und ist durch den Kühl- und Stickeffekt besonders effizient. Außerdem installieren wir 

Feuchtesensoren, um die Holzrestfeuchte laufend zu überprüfen. Denn Wasser ist für einen Holzbau ebenso gefährlich wie Feuer“, führt Vorstandsdirektorin Isolde Stieg aus.  

Über den Winter werden nun die beiden Tiefgaragengeschoße betoniert, mit Ende des ersten Quartals soll die Bodenplatte liegen – wie lange das genau dauern wird, ist von den Wetterbedingungen abhängig. Im Laufe des Jahres 2023 wird dann der Holzbau errichtet, diese Arbeiten werden aufgrund der vormontierten Teile mit wenig Lärm- und Staubbelastung vonstatten gehen. Im dritten Quartal 2023 ist die Firstfeier, mit Mitte 2024 die Fertigstellung geplant.

Dann werden im Untergeschoß wieder kleine Geschäfte einziehen. „Wir setzen uns für mehr Inklusion ein und errichten im Erdgeschoß den ersten Changing Place Österreichs. Dabei handelt es sich um eine Sanitäreinrichtung für Menschen mit Behinderung und ihre Assistent*innen – mit allem, was benötigt wird: etwa einer höhenverstellbaren Liege und einem Hebelift“, so Franz Mair.

Die Grundsteinlegung war auch der perfekte Anlass für den Vorstand der TIROLER, um eine Zeitkapsel zu versenken. Der Inhalt? Die Statuten der TIROLER, in denen die Grundsätze des Vereins auf Gegenseitigkeit festgelegt sind sowie das Magazin „Grün“, das die Vision des Projektes festhält.  

29. November 2022 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: TIROLER/Illmer

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