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Hightech trifft Höhenluft

Heimische Start-ups verändern die Welt

Heimische Start-ups verändern die Welt
Tirol hat sich in den vergangenen Jahren von einem Nischenstandort zu einem Innovationstreiber entwickelt.
Hightech trifft Höhenluft

Heimische Start-ups verändern die Welt

Heimische Start-ups verändern die Welt
Tirol hat sich in den vergangenen Jahren von einem Nischenstandort zu einem Innovationstreiber entwickelt.

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Tirol hat sich in den vergangenen Jahren von einem Nischenstandort zu einem Innovationstreiber entwickelt. Zwischen Berggipfeln entstehen Ideen, die weltweit Maßstäbe setzen.

Von Green Tech über Quantencomputer bis hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen: Mit 287 aktiven Jungunternehmen, die im Durchschnitt acht Mitarbeitende beschäftigen, zählt Tirol laut Austrian Startup Monitor 2024 zu den dynamischen Gründungsregionen Österreichs. Rund acht Prozent aller bundesweiten Neugründungen entfallen auf Tirol – ein Beweis dafür, dass Innovation kein reines Großstadtprivileg ist. Auffällig ist dabei der akademische Ursprung vieler Unternehmen: Fast jedes vierte Start-up wurde demnach aus einer Hochschule heraus gegründet.

Gründergeist und Frauenpower

Auch inhaltlich setzt Tirol klare Akzente: Mehr als ein Drittel der Start-ups (36,7 Prozent) widmet sich Projekten mit ökologischem oder sozialem Mehrwert. Damit präsentiert sich das Land nicht nur als Schmiede technologischer Innovationen, sondern auch als Standort mit Haltung. Darüber hinaus zeigt die heimische Szene besondere Stärke in den Bereichen Life Sciences, Tourismus und Bekleidung.

Auch finanziell ist die heimische Start-up-Szene gut aufgestellt – mit 24,1 Prozent hat knapp ein Viertel der GründerInnen bereits über eine halbe Million Euro an externem Kapital eingeworben. Und sie wird zunehmend diverser: Der Anteil weiblicher Gründerinnen liegt inzwischen bei 22,6 Prozent – Tendenz steigend.

 

Erfolgsgeschichten made in Tirol

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    Das Hospitality-Tech-Start-up Crqlar digitalisiert die Hotellerie und optimiert Prozesse sowie Gästeerlebnis. Nach Pilotprojekten in den Emiraten und Sansibar erhielt es den FU Tourism Grant für nachhaltige Weiterentwicklung.
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    Doc2Me (ehemals femble) bietet eine intelligente Plattform für medizinisches Fachpersonal. Nach dem Pivot 2024 expandierte es in die USA und zählt zu den Top 0,5 Prozent der globalen Purpose-Tech-Start-ups. Eine sechsstellige FFG-Förderung unterstützt die Weiterentwicklung der KI-Lösung.
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Tirol als Deep-Tech-Hub

Mit dem Hermann Hauser Frontier Lab, das im September 2025 erstmals als Nachfolgeformat der ehemaligen I.E.C.T. - Summer School in Innsbruck über die Bühne ging, setzt Tirol ein starkes Zeichen für seine Zukunft als Deep-Tech-Standort. Das Programm bringt Europas vielversprechendste Start-ups mit InvestorInnen, MentorInnen und führenden WissenschaftlerInnen zusammen – und macht Innsbruck zu einem pulsierenden Zentrum für Hochtechnologie und Unternehmertum.

04. November 2025 | AutorIn: Michaela Ehammer | Foto: Shutterstock; Txture; Femble; B&C; Victor Malyshev

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