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Ziegel und Mörtel

Immobranche wieder optimistisch

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Immobranche wieder optimistisch

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Tirol boomt wieder – und das im besten Sinne. Trotz insgesamt moderatem Preisanstieg (+0,5 % in Österreich) zieht vor allem bei uns im Westen die Nachfrage kräftig an.

Wohnungen +25 Prozent, Häuser +19  Prozent. Ein klarer Beleg, dass der Immobilienmarkt in Richtung Erholung dreht – aber ohne wilde Preisrunde.

Hier aber einige Beobachtungen:

 

  1. Moderater Preisanstieg – aber mit Rückenwind

Österreichweit: +0,3 Prozent im ersten Halbjahr, für das ganze Jahr rund +0,5 Prozent erwartet – langsam, aber stabil. Wien lag bei +0,8 Prozent. 

ImmoScout24-Daten zeigen deutliche Nachfrage-Belebung – Wohnungen +4  Prozent, Häuser +6  Prozent – aber keine Preisexplosion. 

 

  1. Tirol macht Tempo

Nachfrage nach Wohnungen +25  Prozent, Häuser +19  Prozent – zweitstärkstes Bundesland, nur übertroffen von der Steiermark. Tirol bleibt mit etwa 7.000 Euro pro Quadratmeter teuerster Wohnungsstandort. 

Häuser in Tirol: knapp 1 Million für 130 Quadratmeter – höchster Preis im Bundesländervergleich. 

 

  1. Angebotsknappheit bremst, macht aber auch resilient

Neubautätigkeit rückläufig: Nur ca. 32.100 bewilligte Wohnungen in 2024 – weit unter früheren Werten. Abhilfe: Neue Fertigstellungen erst ab 2027. 

In Städten und Touristenzentren (z. B. Innsbruck, Lech, Kitzbühel): hochwertige Objekte hoch nachgefragt. 

Der Markt bewegt sich also zurück Richtung Wachstum – aber geprägt von Stabilität und regionaler Dynamik. So bleibt langfristiges Investieren attraktiv. Die Prognose für alles nach 2026 zeigt Potenzial für etwas stärkere Preisanstiege (gelegen optimistisch).

28. August 2025 | AutorIn: Nico Freimann |

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