Christian Steinmayr glaubt nicht an das perfekte Rezept – weder als Versicherungsbroker noch am Herd. Viel wichtiger sind ihm Kreativität, ein gesundes Maß an Risikobereitschaft und gegebenenfalls ein solider Plan B.
Christian Steinmayr wurde das Versicherungswesen sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Sein Vater zählte zu den ersten Versicherungsbrokern Österreichs – und prägte damit auch die berufliche Richtung seines Sohnes. „Nach dem Schulabschluss habe ich in der Firma meines Vaters mitgearbeitet und mich schnell für den Beruf begeistert, weil er spannend war und ich merkte, dass er viel kreativer ist, als viele vermuten“, erzählt Steinmayr. Doch nicht nur der Beruf, sondern auch sein Hobby, das Kochen, ist ein familiäres Erbe. Schon als Kind beobachtete er seine Mutter am Herd. „Sie war schon immer eine ausgezeichnete Köchin“, erinnert er sich.
Auf den ersten Blick scheint es zwischen Versicherung und Kochen kaum Verbindungen zu geben, doch Steinmayr entdeckt einige: „Man muss Risiken eingehen und kreativ sein, um zu guten Ergebnissen zu kommen, und sicherheitshalber einen Plan B haben – vor allem beim Kochen, wenn Kinder mit am Tisch sitzen.“
Trotz vieler Erfolge denkt Steinmayr noch lange nicht ans Aufhören. Sein Antrieb: Stabilität in bewegten Zeiten. „Unser Unternehmen soll ein sicherer Hafen für unsere KundInnen und MitarbeiterInnen sein“, betont er und zeigt sich zuversichtlich: „Wir sind sehr gut für die Zukunft gerüstet, sodass eines Tages die nächste Generation ein gut bestelltes Haus weiterführen kann.“ Und auch am Herd wartet noch eine Herausforderung auf ihn: eine Gans. Ein Projekt, das ihm Respekt abverlangt, wie er schmunzelnd zugibt.