Dass Martin Ringbauer Tirol zu seiner Wahlheimat gemacht hat, liegt unter anderem an zwei Dingen: den Bergen und der Physik. 2018 kam er an die Universität Innsbruck, seit 2023 ist er Assistenzprofessor am Institut für Experimentalphysik. Dort leitet er eine eigene Forschungsgruppe zur Quanteninformationsverarbeitung mit hochdimensionalen Quantensystemen.
Im Fokus stehen dabei Quantencomputer auf Basis sogenannter Qudits. Anders als klassische Qubits können sie mehr als zwei Zustände nutzen. Dadurch lässt sich pro Bauteil mehr Information kodieren. Ziel ist es, Rechenprozesse effizienter zu gestalten und kompaktere Hardware zu ermöglichen. Für seine Arbeit wurde der gebürtige Niederösterreicher bereits mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet.