Ein Unternehmen gründen, ohne Eigenkapital oder große Sicherheiten? Klassische Banken sagen da oft „Nein“ – besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Um gute Ideen dennoch umzusetzen, rücken staatliche Mikrokredite wieder in den Fokus.
Einen Kredit zu bekommen, ist nicht leicht. Besonders für Menschen, die arbeitslos sind oder am Arbeitsmarkt benachteiligt werden, bleiben traditionelle Finanzierungen oft unerreichbar. Hier kommt der Mikrokredit des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ins Spiel. Seit 2010 unterstützt die Initiative GründerInnen mit guten Ideen, die aber nur über wenige Sicherheiten verfügen, dabei, Kleinstbetriebe aufzubauen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Welche Sicherheiten sind erforderlich?
Oft reichen persönliche Bürgschaften, etwa von Angehörigen. Große Vermögenswerte oder Immobilien müssen in der Regel nicht eingebracht werden. Zusätzlich sorgt der Europäische Investitionsfonds (EIF) dafür, dass das Risiko für die Banken abgesichert ist.
Die wichtigsten Konditionen
- Maximaler Kreditbetrag: 15.000 Euro
- Laufzeit: bis zu 5 Jahre
- Tilgungsfreie Startphase: 6 Monate
- Zinssatz: 3 Prozent fix oder 3 Prozent plus 3-Monats-Euribor