17 Teams mit 150 Jugendlichen und Coaches werden heute, am 29. Jänner, am BFI Tirol beim Regionalwettbewerb der First Lego League (FLL) Challenge teilnehmen. Ein Teilnehmerrekord beim Robotik-Bewerb, der den MINT-Bereich stärken soll.
Bei den FLL-Bewerben treten weltweit SchülerInnen im Alter von 9 bis 16 Jahren mit im Vorfeld selbst gebauten und programmierten Lego-Robotern gegeneinander an. Die Wettbewerbe stehen jährlich unter einem neuen Thema. Heuer lautet es „Unearthed“ und beschäftigt sich mit Archäologie. Bewertet werden sowohl die Forschungsarbeit der Teams als auch die vom Roboter zu bewältigenden Aufgaben. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und ihnen einen praxisnahen Zugang zu ermöglichen.

Praxis steht im Vordergrund
Das BFI Tirol fungiert dabei nicht nur als Austragungsort, sondern auch als Organisator des Regionalbewerbs. „Wir organisieren dieses weltweite Bildungsprogramm in Tirol, da wir vor knapp zehn Jahren etwas Wertvolles für Jugendliche initiieren wollten“, erklärt Anton Dippel, Leitung Marketing sowie Allgemeine Aus- und Weiterbildung am BFI Tirol. Der Wettbewerb verbinde spielerische Zugänge mit hohem Engagement. Die TeilnehmerInnen investieren dabei viele Stunden in Design, Programmierung und Forschungsarbeit, was technisches Know-how, Durchhaltevermögen und Teamarbeit fordert. Beim Bewerb wird neben Pokalen für die besten Teams in den einzelnen Kategorien auch der Titel „FLL Tirol Champion“ vergeben. Die drei bestplatzierten Teams qualifizieren sich für das Österreichfinale. Aus Sicht des BFI Tirol liegt der Mehrwert vor allem im anwendungsorientierten Lernen. „Hands-on“ statt nur Theorie, wie Dippel betont.
Anton Dippel, BFI Tirol
Beitrag zur Fachkräftesicherung
Die First Lego League leistet damit einen Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung, indem Jugendlichen auch Berufsfelder aufgezeigt werden, die für Wirtschaft und Innovation besonders relevant sind. Über den Regionalbewerb hinaus kommt dem BFI Tirol heuer eine besondere Rolle zu. Nach mehr als zehn Jahren Pause wird dort erneut das Österreichfinale der First Lego League Challenge ausgetragen. Am 28. Feber treffen in Innsbruck die 18 besten Teams aus ganz Österreich aufeinander. Für sie geht es um die Qualifikation für das D-A-CH-Finale. Ergänzt wird das Engagement durch die FLL Explore am 3. Feber, die sich an Volksschulen richtet. Damit deckt das BFI Tirol die gesamte Entwicklungskette ab, von ersten spielerischen Zugängen bis hin zu anspruchsvollen Wettbewerben.
Starkes Netzwerk
Getragen wird die First Lego League in Tirol von einem breiten Partnernetzwerk. „Mit Partnern wie der Standortagentur Tirol, der IV Tirol, dem Land Tirol, der Bildungsdirektion und dem TIBS haben wir ein Netzwerk entwickelt, das diesen Wettbewerb gemeinsam trägt“, so Dippel. Die teilnehmenden Schulen hätten erkannt, dass die geförderten Kompetenzen sowohl den SchülerInnen als auch den Bildungsstandorten selbst zugutekommen.