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Nothegger: Startschuss für Großinvestition

Wirtschaftslandesrat Mario Gerber besichtigt mit Firmenchef Anton (re.) und Victoria Nothegger sowie Bürgermeister Martin Mitterer (li.) und LAbg. Peter Seiwald die Baustelle für das Erweiterungsprojekt: Insgesamt 20 Mio. Euro fließen in die Modernisierung und den Ausbau des Standorts St. Ulrich.

Nothegger: Startschuss für Großinvestition

Wirtschaftslandesrat Mario Gerber besichtigt mit Firmenchef Anton (re.) und Victoria Nothegger sowie Bürgermeister Martin Mitterer (li.) und LAbg. Peter Seiwald die Baustelle für das Erweiterungsprojekt: Insgesamt 20 Mio. Euro fließen in die Modernisierung und den Ausbau des Standorts St. Ulrich.

20 Mio. Euro investiert der Kitzbüheler Holzspezialist Nothegger in den Ausbau am Heimatstandort St. Ulrich und möchte damit in die europäische Champions League für hochwertige Möbel und Möbelkomponenten Herstellung aufsteigen.

Dazu werden auf dem neu erworbenen Grundstück südwestlich des Bestands zwei neue, insgesamt 7.700 m² große Produktionshallen inklusive Büros und Tiefgarage errichtet. Der erste Abschnitt wird bis zum Sommer 2023 fertiggestellt, das komplette Werk soll dann im Herbst 2024 in Betrieb gehen. „Wir wollen mit unserer Investition einen neuen Meilenstein in der industrialisierten Möbelfertigung setzen“, erklärt Firmenchef Anton Nothegger das ehrgeizige Ziel.

Neue Absatzmärkte im Visier

Mit den neuen Anlagen wird die Möbel- und Möbelkomponentenfertigung künftig komplett digitalisiert. Mit den CNC-gesteuerten und miteinander vernetzten Maschinen können Aufträge vollständig automatisiert und in kurzen Durchlaufzeiten abgearbeitet werden. „Damit können wir noch schneller und flexibler auf die Anforderungen des Marktes und unserer Kundschaft reagieren“, steht für Anton Nothegger fest.

In den letzten Jahren hat der Holzspezialist aus St. Ulrich vor allem mit seinen Schubladensystemen, welche über den Fachhandel in Deutschland und den skandinavischen Ländern vertrieben werden, eine Nische erfolgreich besetzt. Mit dem neuen Werk soll die Produktpalette noch breiter aufgestellt werden. „Vor allem durch die kürzlich geschlossene Kooperation mit dem Salzburger Holzwerkstoffriesen Kaindl rechnen wir in den nächsten Jahren mit einem Wachstum von bis zu 50 Prozent“, so der Firmenchef. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 wurde ein kumulierter Umsatz von 22 Mio. Euro erwirtschaftet.

Kräftig investiert wird im Zuge der Erweiterung auch in die Energieunabhängigkeit am Standort: Die Dachflächen der neuen Hallen werden komplett mit Photovoltaikpanelen bestückt. Auf diese Weise kann in den Sommermonaten bis zu 100 Prozent des Stromdarfs abgedeckt werden. Zur Verwertung der Holzreste ist die Errichtung ein Fernwärmenetzes geplant. Damit können die umliegenden Nachbarn mitversorgt werden können. Das Interesse ist angesichts der hohen Öl- und Gaspreise hier sehr hoch.

Attraktive Ganzjahresjobs „dahoam“

Mit dem Ausbau entstehen auch neue Jobs in St. Ulrich: Schon jetzt beschäftigt das familiengeführte Unternehmen 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort und zählt damit zu den größten Arbeitgebern in der Region. Bis Ende 2024 sollen 20 weitere Arbeitsplätze - in den Bereichen Produktion, aber auch Vertrieb und Marketing - geschaffen werden. Dafür werden auch moderne Büroräumlichkeiten sowie ein eigenes Entwicklungs- und Kompetenzzentrum am Standort errichtet.

Viel Lob von der Politik

„Als Gemeinde freuen wir uns über das klare Bekenntnis zum Heimatsstandort“, betont Bürgermeister Martin Mitterer: „Die Firma Nothegger ist schon seit über 50 Jahren ein verlässlicher Partner und Arbeitgeber in der Region und sorgt mit dem aktuellen Erweiterungsprojekt für einen Aufwind in einer wirtschaftlich sehr angespannten Zeit.“ Auch für Wirtschaftslandesrat Mario Gerber steht fest: „Die Industrie ist im Bezirk Kitzbühel ein zweites und stark wachsendes Standbein neben dem Tourismus. Nur über Innovation und hochspezialisierte Produkte und Dienstleistungen können wir uns dabei vom Mitbewerb abheben. Das Unternehmen Nothegger ist hier zweifelsohne ein mutiger Vorreiter.“

17. Februar 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: platzermedia

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