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In Zahlen

Patscherkofelbahn Innsbruck

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Patscherkofelbahn Innsbruck

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Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Tirol. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die gut ausgebaute Infrastruktur. Deshalb wollen wir in der Rubrik „In Zahlen“ verschiedene touristische Gebäude und ihre wichtigsten Kennzahlen vorstellen. Diese Woche präsentieren wir die Patscherkofelbahn.

Am Patscherkofel gewann genau heute vor 50 Jahren Franz Klammer seine Goldmedaille in der Olympia-Abfahrt. Ein halbes Jahrhundert später hat sich am Innsbrucker Hausberg viel verändert.

bergstation-blick-innsbruck

Die im Jahre 1928 erbaute Pendelseilbahn auf den Patscherkofel galt damals mit einer Tragseillänge von 3800 Metern als längste Drahtseilbahn Österreichs. Vor fast 10 Jahren – 2017 – wurde die neue Patscherkofelbahn eröffnet. Von angedachten 41 Millionen Euro, wurden schlussendlich über 83 Millionen Euro investiert, was in der Landeshauptstadt für politische Turbulenzen gesorgt hat. In rund zehn Minuten ist die Bergstation mit einer Höhe von 1965 Metern erreicht. Wo ursprünglich nur 120 Personen pro Stunde auf den Berg befördert werden konnten, liegt die Kapazität seit dem Neubau bei circa 2000 Personen pro Stunde. In der Bergstation wurden neben Seminarräumen und einer Olympia-Lounge auch "Das Kofel" Restaurant errichtet. Ein „Kofelticket“ (Berg- und Talfahrt) kostet für einen Erwachsenen 33 Euro.

In Zahlen

  • Baubeginn: 1928
  • Neubau: 2017
  • Projektkosten (Neubau): rund 83 Millionen Euro
  • Kapazität: 2000 Personen pro Stunde
  • Anzahl der Gondeln: 79 Stück (Winter) 
  • Höhendifferenz: 956 m
  • Bauunternehmen: Doppelmayr Seilbahnen GmbH
  • Fahrdauer: ca. 10 Minuten
  • Preis Berg- und Talfahrt: € 33,00 (Erwachsenentarif)

gondel-patscherkofel

Heute vor genau 50 Jahren schaute die ganze Welt zu den Olympischen Spielen nach Innsbruck. Am Patscherkofel fand die Herrenabfahrt statt. Durch einen österreichischen Sieg von Franz Klammer war der Olympia-Auftakt perfekt. Es waren nach 1964 bereits die zweiten Olympischen Spiele, die in Innsbruck ausgetragen wurden. Rund 1,5 Millionen Menschen pilgerten dafür in die verschiedenen Tiroler Sportstätten und sorgten so für einen neuen Weltrekord.

Olympia 1976

  • Zeitraum: 4. bis 15. Februar
  • Kosten: 500 Millionen Schilling (ca. 36,34 Millionen Euro)
  • Besucher: 1,5 Millionen Menschen (damaliger neuer Weltrekord)
  • Athleten: 1261 Athleten und 248 Athletinnen aus 37 Nationen
  • Wettbewerbe: 37
  • Medaillen: 2x Gold, 2x Silber und 2x Bronze für Österreich
05. Februar 2026 | AutorIn: Praktikum TG | Foto: Innsbruck Tourismus / Tom Bause

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