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Perspektiven-Programm 2023 startete mit Skinnovation

Johann Füller (Universitätsprofessor am Lehrstuhl Innovation und Entrepreneurship am Department of Strategic Management, Marketing and Tourism der Universität Innsbruck), Kathrin Treutinger (Gründerin von Skinnovation), Evelyn Geiger-Anker (Direktorin der Wirtschaftskammer Tirol) und Josef Margreiter (Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding) mit dem Prototypen eines Hanfskis - einer Tiroler Innovation.

Perspektiven-Programm 2023 startete mit Skinnovation

Johann Füller (Universitätsprofessor am Lehrstuhl Innovation und Entrepreneurship am Department of Strategic Management, Marketing and Tourism der Universität Innsbruck), Kathrin Treutinger (Gründerin von Skinnovation), Evelyn Geiger-Anker (Direktorin der Wirtschaftskammer Tirol) und Josef Margreiter (Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding) mit dem Prototypen eines Hanfskis - einer Tiroler Innovation.

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Seit 2021 thematisiert die Lebensraum Tirol Holding mit der Initiative „Perspektive Tirol“ zentrale Zukunfts- und Stärkefelder des Landes mit Expertengesprächen, Auszeichnungen und Diskussionsrunden. Ganz im Zeichen der Innovation stand der Auftakt des diesjährigen Perspektivenprogramms bei Skinnovation in der Axamer Lizum, der weltweit einzigen Startup-Konferenz auf Skiern.

„Die Lebensraum Tirol Holding bringt zukunftsträchtige Initiativen, Unternehmen und Ideen zusammen, um langfristig unsere Region zu stärken. Wo könnte man das besser tun als bei einer einzigartigen Startup-Konferenz am Berg, die kreative Köpfe mit Investoren vernetzt“, betont Josef Margreiter, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding (LRT) zum Auftakt.

Diskutiert wurde beim „Perspektiven Forum“ am Hoadl-Haus zum Thema „Kann Tirol Startup?" u.a. mit Katja Hutter (Professor of Innovation and Entrepreneurship Universität Innsbruck), Eva Ogriseg (CEO tyrolean business angel network), Martin Granig (CEO & Founder von Monkee), Walter Ischia (Managing Director bei Innerspace) und Lisa Spöck (Startup.Tirol).

Tirol hat Aufholbedarf bei Startups

Mehr als 300 Startups, Investoren, innovative Corporates und Entrepreneurship-Enthusiasten trafen sich in der Axamer Lizum zum gemeinsamen Skifahren, zum Netzwerken in der Skihütte und zum „Pitch“ am Lift. Skinnovation ist ein Projekt der Universität Innsbruck und wird von der Wirtschaftskammer Tirol sowie Startup.Tirol, einer Initiative der Standortagentur Tirol, mitgetragen.

„Startups sind eine Quelle neuer Ideen und Innovationen. Neben arrivierten Unternehmen können auch sie ein Motor für Wirtschaftswachstum sein, Arbeitsplätze schaffen und die Produktivität steigern. Deshalb haben wir dieses außergewöhnliche Event gerne von Anfang an unterstützt“, betonte Evelyn Geiger-Anker, Direktorin der Wirtschaftskammer Tirol.

Dass Tirol noch Luft nach oben hat, zeigen jüngste Auswertungen zur Anzahl der Startups seit 2010 in Österreich. Tirol bewegt sich dabei mit einem Anteil von 7,9% am 5. Platz und damit im Mittelfeld der österreichischen Bundesländer.

Wie wichtig neue Unternehmen sind, belegen ebenfalls aktuelle Zahlen: Allein im Jahr 2022 siedelten sich über 30 Unternehmen mit einem geplanten Investitionsvolumen von 21 Mio. Euro mit Unterstützung der Standortagentur Tirol neu im Land an.

Tirol als Brutkasten neuer Unternehmen

„Das Tiroler Start-up Ecosystem hat sich die letzten fünf Jahren sehr positiv entwickelt. Dazu haben Anlaufstellen, wie etwa der InnCubator, das Gründungszentrum der Uni Innsbruck und der Wirtschaftskammer Tirol, wesentlich beigetragen. Auch Veranstaltungen wie Skinnovation machen die Vorteile Innsbrucks und Tirols als Start-up Hub weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt“, freute sich auch Initiator Johann Füller, der als Professor an der Innsbrucker Universität wirkt und zudem Vorstand der Münchener Innovationsagentur HYVE ellow an der Harvard University ist. Füller: „Eigentlich hat Tirol ideale Voraussetzung als Brutkasten für neue Unternehmen, die die Welt erobern. Es fehlt noch an entsprechendem Wagniskapital und daran, den Standort bei den Weltmarktführern und High-Tech Giganten zu platzieren, um sich als Start-up Metropole zu etablieren.“

18. März 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Lebensraum Tirol Holding

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