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Pfeifer in Imst baut auf die Kraft der Sonne

Die Dächer der Produktionshallen in der Imster Industriezone bieten großes Sonnenpotenzial, das Pfeifer mit der neuen Photovoltaikanlage nutzen wird.

Pfeifer in Imst baut auf die Kraft der Sonne

Die Dächer der Produktionshallen in der Imster Industriezone bieten großes Sonnenpotenzial, das Pfeifer mit der neuen Photovoltaikanlage nutzen wird.

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Auf vier Firmengebäuden am Standort Imst errichtet die Pfeifer Group aktuell eine Photovoltaikanlage von beeindruckendem Ausmaß. Ab Herbst 2023 soll diese bis zu 2,8 Megawatt Peak Leistung bringen und umweltfreundlichen Strom großteils für den Eigenbedarf produzieren. Die 2,6 Millionen Euro teure Investition unterstreicht die umfassenden Nachhaltigkeitsbestrebungen des Unternehmens.

Seit Anfang Juli laufen die Installationsarbeiten auf einer Lagerhalle in Imsterberg. Im August sollen die Arbeiten in der Firmenzentrale in der Fabrikstraße und auf zwei Gebäuden in der Industriezone starten. Dabei wird eine Gesamtfläche von über 16.000 Quadratmetern mit insgesamt über 6.000 PV-Modulen bestückt. Der Solarpark mit einer Leistung von 2,8 Megawatt Peak würde umgerechnet den Strombedarf von circa 900 Haushalten decken. „Rund 80 Prozent des produzierten Stroms sind für den Eigenbedarf vorgesehen, den Rest speisen wir in das öffentliche Netz ein“, so die beiden Projektverantwortlichen René Svatek, Leiter Asset Management, und Yüksel Kodaman, Leiter Kraft-Wärme-Kopplung bei Pfeifer. Die Anlage wird ausschließlich mit regionalen Lieferanten errichtet und soll noch diesen Herbst voll in Betrieb gehen.

Elektrofuhrpark wächst

Auch in Sachen Mobilität setzt Pfeifer nach Möglichkeit auf die ökologische Variante. Einhergehend mit der Photovoltaik-Offensive wird der Elektrofuhrpark erweitert. Allein in diesem Jahr hat Pfeifer für den Standort Imst sechs neue E-Dienstfahrzeuge und drei neue E-Poolfahrzeuge erworben. Auf den Werksgeländen kommen bereits zahlreiche E-Gabelstapler zum Einsatz. Sie ersetzen im gesamten Unternehmen sukzessive die Dieselmodelle.

Nachhaltigkeit steckt in der Firmen-DNA

Die Leidenschaft für den nachhaltigen Rohstoff Holz treibt Pfeifer seit 75 Jahren an. Bereits in den 1990er-Jahren wurde das Produktportfolio um Biobrennstoffe ergänzt, wodurch 100 Prozent des eingesetzten Rohstoffes weiterverarbeitet werden können. Dieser stammt ausschließlich aus nachhaltig bewirtschafteten europäischen Wäldern. Basierend auf der langfristigen Bindung von CO₂ in Holzprodukten und der Substitution fossiler Brennstoffe durch Biobrennstoffe, Ökostrom und Wärme auf Basis von Biomasse leistet Pfeifer mit seinen Produkten einen aktiven Beitrag zur Dekarbonisierung der Gesellschaft. Die Produktion findet ausschließlich in europäischen Ländern mit höchsten Arbeitssicherheitsansprüchen statt. Auch 95 % der Lieferanten (Betriebsstoffe, Anlagenkomponenten) haben ihren Sitz in der EU.

19. Juli 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Pfeifer Holding GmbH

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