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Unternehmergeist lebt

Rekordhoch bei Neugründungen in Tirol

Unternehmergeist lebt

Rekordhoch bei Neugründungen in Tirol

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3.285 neue Unternehmen, sinkendes Durchschnittsalter und eine hohe Überlebensquote: Tirols Gründungslandschaft zeigt sich robust.

Trotz wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten wagen immer mehr TirolerInnen den Schritt in die Selbstständigkeit. So markieren 3.285 Neugründungen einen neuen Höchststand – nach 2.980 im Jahr 2024 und 3.114 im Jahr zuvor.

Die Motive für den Sprung ins Unternehmertum sind dabei vielfältig. Mehr als 70 Prozent der JungunternehmerInnen nennen die Aussicht auf eine flexiblere Zeit- und Lebensgestaltung als entscheidenden Antrieb. Knapp ebenso viele wollen mehr berufliche Eigenverantwortung übernehmen und ihre Ideen als eigene Chefin oder eigener Chef umsetzen. Rund 65 Prozent verbinden mit der Selbstständigkeit zudem die Hoffnung auf ein höheres Einkommen.

Und auch der Trend zu immer jüngeren GründerInnen setzt sich hierzulande weiter fort. Das Durchschnittsalter lag 2025 bei 36,5 Jahren und ist damit in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Auffallend ist zudem die hohe Beständigkeit: Mehr als zwei Drittel der neu gegründeten Betriebe sind auch noch nach fünf Jahren auf dem Markt präsent. Damit liegt Tirol über dem österreichweiten Schnitt.

Verteilung nach Sparten

Den größten Anteil an den Neugründungen verzeichnete erneut die Sparte Gewerbe und Handwerk mit 38,2 Prozent – auch wenn der Wert im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückging. Auf Platz zwei folgt der Handel, der seinen Anteil auf 25,1 Prozent steigern konnte. Ebenfalls zulegen konnte der Bereich Information und Consulting, auf den mittlerweile 19,9 Prozent aller Neugründungen entfallen. Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft kommt auf einen Anteil von 12 Prozent.

29. Januar 2026 | AutorIn: PM/Anna Füreder | Foto: Shutterstock

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